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  • 13.09.2013, 13:40 Uhr
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  • Deutschland
Berlin

Besucherrekord in Berlin: Hauptstadt-Urlaub beliebt wie nie zuvor

Mit rund 26 Millionen Übernachtungen 2013 wird Berlin erneut seinen Besucherrekord knacken. Die Hauptstadt hat sich in den letzten Jahren zu einer regelrechten Touristen-Metropole entwickelt. Das kommt nicht nur der Wirtschaft, sondern auch der Kulturszene Berlins zugute.

Längst strömen die Touristen nicht mehr nur wegen der Wahrzeichen der bundesdeutschen Hauptstadt nach Berlin. Das Brandenburger Tor, der Reichstag und der Alexanderplatz verzeichnen zwar immer noch Touristenströme, die Hauptmotivation für eine Städtereise nach Berlin ist jedoch längst die einzigartige Kulturszene dieser Stadt. Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es ein solch hochkarätiges und breit gefächertes kulturelles Angebot wie in der Hauptstadt.

Berlin erlebt Rekordzahlen in der Tourismusindustrie

Auf der Pressekonferenz „visitBerlin: 20 Jahre erfolgreiche Tourismus- und Kongresswerbung“ im Museum Berlin-Brandenburg zog Klaus Wowereit Bilanz zum ersten Halbjahr 2013. Jede Minute kämen statistisch gesehen 20 Gäste nach Berlin, erklärte der amtierende Bürgermeister. Das macht hochgerechnet 26 Millionen Übernachtungen im gesamten Jahr 2013 und ein Plus von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wowereit begrüßte die Entwicklung und gratulierte visitBerlin zu seinen Marketingstrategien. Der Bürgermeister vergaß jedoch nicht zu erwähnen, dass auch der Gastronomie, der Hotellerie und der kulturellen Szene ein großer Dank gebührt.

Wowereit betonte, wie gut der Tourismus der Berliner Wirtschaft und vor allem den kulturellen Einrichtungen der Hauptstadt tut. Tatsächlich können diese wegen der steigenden Besucherzahlen immer bessere Angebote in der Hauptstadt installieren und so den Ruf Berlins als Kulturmetropole immer weiter festigen. Dieser Ruf setzt sich zusammen aus etablierten kulturellen Institutionen wie dem Deutschen Theater oder der Museumsinsel und einer einzigartige Off-Szene, die sich immer mehr sortiert.

Internationale Kunst und Kultur in Berlin

Der Berliner Durchschnittstourist ist jung, erlebnishungrig und kulturell gebildet. Er gibt sich längst nicht mehr mit einer Stadtrundfahrt und einer abendlichen Currywurst zufrieden. Nein, der Berliner Tourist weiß, dass er seine Zeit in der aufregendsten kulturellen Szene Deutschlands verbringt – und kommt meistens gezielt deswegen in die Hauptstadt. Und immer mehr kulturelle Institutionen richten ihr Angebot auch auf den Kulturtourismus aus. Vor allem mit Festivals, unter denen sich hochkarätige Einzelproduktionen zusammenschließen, wird der Berliner Kulturstandort immer weiter ausgebaut. Allein im September stehen vier international wichtige Festivals in der Hauptstadt an: das Internationale Literaturfestival mit hochkarätigen literarischen Stars wie Salman Rushdie, Nobelpreisträger J. M. Coetzee und Daniel Kehlmann, die Berlin Art Week mit ihrem Fokus auf zeitgenössischer Berliner Malerei, das klassische Musikfest und die Berlin Music Week mit zukünftigen Größen aus der Popmusik.

Lebendige kulturelle Off-Szene lockt Touristen

Touristen zieht es aber auch immer wieder in die Off-Szene der Kultur. Längst haben sich Standorte wie das Friedrichshainer Radialsystem V einen Namen gemacht. Diese denkmalgeschützte Maschinenhalle direkt an der Spree bietet künstlerisch hochkarätigen Veranstaltungen einen geschmackvollen Rahmen und ist weit über Berlin bekannt. Und die Sophiensäle im Prenzlauer Berg stehen dem Radialsystem mit ihren wertvollen Off-Produktionen um nichts nach.

Aber auch außerhalb dieser Veranstaltungsräume pulsiert die Szene. Kaum eine Bar in Neukölln oder Kreuzberg, die abends kein Programm hat. Kleine Konzerte, Performances und Lesungen begleiten der Alltag der Berliner und der Touristen, die sich entweder gut auskennen oder einfach durch die Straßen treiben lassen. Berlins Ruf als Kulturstandort lockt Künstler aus aller Welt in die Hauptstadt, die hier in kleinen Räumen zu sehen sind, bevor sie ihren internationalen Ruf verfestigen können.

Niedrige Reisekosten lassen Berlinreisen boomen

Was Berlin weiterhin nach wie vor so attraktiv macht für Touristen sind die niedrigen Reisekosten. Günstige Flüge und Hotels innerhalb von Berlin sowie die niedrigen Lebenshaltungskosten in der Stadt machen den Kurzurlaub in der Hauptstadt zu einem Erlebnis, das ohne schlechtes Gewissen voll ausgekostet werden kann.

Trotz seiner Beliebtheit kann die Hauptstadt diesen finanziellen Vorteil weiter wahren. So gibt es bei lastminute.de zum Beispiel innerhalb des „Top-Secret-Angebots“ Doppelzimmer in Berliner Luxushotels schon für 38 € pro Person (im Vergleich zu 62 € in München und 78 € in Hamburg). In diesem Angebot des preisgekrönten Online-Reisebüros lastminute.de werden Städtereisen zum Buchungszeitpunkt unbekannten Hotels angeboten. Luxushotels stellen hier ihre freien Zimmer zu wesentlich geringeren Preisen zur Verfügung und bieten lastminute.de-Kunden so ein Erlebnis der Luxusklasse zu einem besonders niedrigen Preis.

(Redaktion)


 

 

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