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Abfindung

Peter Löscher scheidet mit 30 Mio. Euro aus

Wie der „Spiegel“ berichtete, wird der Ex-Chef von Siemens, Peter Löscher, den Konzern mit einer Abfindung von 30 Mio. Euro verlassen. Diese Zahlen sind deutlich höher als bisher angenommen. In Geschäftsberichten galt eine Summe von 17 Mio. Euro als sicher.

Aktien erhöhen den Wert

Nach der anfangs turbulenten Amtsübernahme durch Joe Kaeser hat sich die Abfindung von Löscher auf 30 Mio. Euro erhöht. Der Grund dafür: Zum Zeitpunkt seines Abgangs im Juli des vergangenen Jahres hatte der Ex-Chef 132.000 Aktienzusagen angehäuft, die ihm nun Anrechte auf den Gratis-Bezug von Siemens-Anteilsscheinen gewähren. Das Unternehmen wäre allerdings hierzu nicht verpflichtet gewesen, denn nach dem Austritt aus einer Firma sind diese Zusagen rechtlich gesehen verfallen. Wie das Magazin in seiner Ausgabe vom Wochenende berichtete, hat sich Siemens aus reinen Kulanzgründen für diesen Schritt entschieden. Neben Peter Löscher profitieren auch weitere ausgeschiedene Vorstandsmitglieder wie Peter Solmssen oder Brigitte Ederer von dem Entgegenkommen des Unternehmens. Löscher bedankte sich für diese Geste mit dem Versprechen, sich bis Herbst 2015 bei keinem direkten Mitbewerber von Siemens vorzustellen.

Die Frage der Gerechtigkeit steht im Raum

Bereits die enorm hohe Summe von 17 Mio. Euro hat bis in den November 2012 noch für starken Diskussionsbedarf gesorgt. Die nun fast doppelte Summe dürfte sich negativ auf die Streitigkeiten rund um die Managergehälter auswirken und dieser Kontroverse neues Feuer geben.

(Florian Weis)


 


 

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