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Wirtschaftslage Handwerk, Frühjahr 2009

Aktuelle Wirtschaftslage beim Handwerk gedämpft

Das deutsche Handwerk befindet sich zwar im Sog des konjunkturellen Abwärtstrends, jedoch stellt sich die wirtschaftliche Lage im langjährigen Vergleich noch robust dar. Die Einschätzung zur Geschäftslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr eingetrübt. Auch die harten Indikatoren wie Umsatz- und Personalentwicklung haben sich verschlechtert, erreichen aber nicht die Tiefstwerte aus dem Rezessionsjahr 2003.

Dafür haben sich die Erwartungen massiv verschlechtert. Die Prognosen für Ertrags- und Umsatzentwicklung reichen im mehrjährigen Vergleich an Tiefstwerte heran. Das ist das Fazit der von Creditreform im Februar 2009 durchgeführten Umfrage unter 3.000 Handwerksbetrieben.

Die Einschätzung der Geschäftslage mit sehr gut und gut ist im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozentpunkte gesunken. Nur noch jeder dritte (31,6 Prozent) befragte Handwerker bewertet seine Geschäftslage positiv. Im Jahr 2008 waren es noch 40,8 Prozent. Gleichzeitig ist die Zahl der Betriebe, die von einer mangelhaften bis ungenügenden Geschäftslage sprechen, von 8,8 auf aktuell 14,1 Prozent gestiegen – ein Zuwachs von 5,3 Prozentpunkten. Am schlechtesten fällt der Geschäftsklima-Saldo mit 2,9 Prozentpunkten im Bauhandwerk aus. Am besten ist die Stimmung bei den personenbezogenen Dienstleistungen mit einem Saldo von 30,8 Prozentpunkten.

300 Handwerksbetriebe haben sich an der Umfrage beteiligt.

(Redaktion)


 


 

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