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Ausbildungsengagement

Senat sichert Ausbildungsengagement in den Berliner Landesbetrieben

Der Senat will Ausbildungsleistungen in Unternehmen mit Mehrheitsbeteiligung des Landes Berlin verbessern. Dazu hat er in den vergangenen Monaten eine Umfrage bei den Unternehmen mit mindestens 50-prozentiger Landesbeteiligung durchgeführt. Die Ergebnisse sind in dem Bericht an das Abgeordnetenhaus zusammengefasst, den der Senat auf Vorlage der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Carola Bluhm, beschlossen hat.

In der Untersuchung wurden über 40 Einrichtungen befragt. Insgesamt werden von den Unternehmen rund 38.300 Personen beschäftigt. Die Zahl der für 2009 gemeldeten Auszubildenden beträgt 2.171. Das ergibt eine durchschnittliche Ausbildungsquote von 5,7 %. Von den großen Anstalten, wie den Berliner Wasserbetrieben, wird sogar eine Ausbildungsquote von bis zu 9,7 % erreicht. Der Anteil an weiblichen Auszubildenden betrug 2009 43,6 %. In einigen Beschäftigungsbereichen (Gesundheits- und Sozialwesen) sind männliche Auszubildende unterrepräsentiert.

Die Betriebe mit überwiegender Landesbeteiligung engagieren sich im Bereich Ausbildung vorbildlich. Das umfasst auch moderne Ausbildungsberufe, so zum Beispiel:

• Mechatroniker/in und Systeminformatiker/in,
• IT-Systemelektroniker/in,
• Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste.

Sogar in dualen Studiengängen der Berufsausbildung mit parallelem Hochschulabschluss gibt es Angebote, insbesondere für

• den Bachelor of Arts/Industrie,
• den Bachelor of Science und
• den Bachelor of Engineering.

Auch bei der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftsentwicklung sind gute Ausbildungsleistungen möglich, ohne dass es weiterer Regularien oder Vorgaben bedarf. Der Senat bietet der ansässigen Wirtschaft an, ihre eigenen Ausbildungsbemühungen für eine künftige Fachkräftesicherung und Wettbewerbsfähigkeit noch durch gezielte öffentliche Förderangebote zu flankieren. So erhalten auch jene Jugendlichen, die ohne einen betrieblichen Ausbildungsplatz bleiben, dennoch die Chance einer wirtschaftsnahen Berufsausbildung.

(Landespressedienst Berlin)


 


 

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1 Kommentar

von berlinerin
28.04.10 09:05 Uhr
Bitte die wertvollen Kenntnisse,...

Das Ausbildungsengagement ist wirklich lobenswert. Die Ausbildung ist meines Wissens auch sehr anerkannt in den jeweiligen Branchen und die Azubis verfügen nach der Ausbildung über wertvolles Allgemeinwissen, branchenspezielles Wissen und haben sich über Jahre im direkten Betriebsteil bzw. der jeweiligen Abteilung tief eingearbeitet.
Sie sind Träger und Weitergeber von Knowhow und konnten die Erfahrung Ihrer Ausbilder "aufsaugen".

Jetzt wäre die logische Konsequenz (und der alleinige Nutzen der Ausbildung aus betrieblicher Sicht) die Übernahme der wertvoll und teuer ausgebildeten Azubis in den Mitarbeiterstamm der jeweiligen Firmen.

Nur durch die Einstellung der Azubis nach der Ausbildung bleibt das Fachwissen erhalten und das Unternehmen wettbewerbsfähig!

 

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