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In Meseberg stinkt es

Baaske: Schweinemastanlage in Meseberg nicht zu verhindern

SPD-Fraktionschef Günter Baaske sieht keine Möglichkeit, die geplante Schweinemastanlage in der Nähe des Gästehauses der Bundesregierung in Meseberg zu verhindern.

Dem jetzigen Eigentümer des Gästehauses sei zeitig signalisiert worden, dass sich in der Nähe des Schlosses eine Schweinemastanlage befinde, sagte Baaske nach der Fraktionssitzung am Dienstag in Potsdam. Er selbst gehe davon aus, dass die Bundesregierung auch weiterhin das Schloss als Gästehaus nutzen werde.

Baaske fügte hinzu, dass Brandenburg derzeit nur zu 20 Prozent in der Lage sei, den eigenen Bedarf an Schweinefleisch abzudecken. Der Rest werde importiert. Durch die Meseberger Schweinemastanlage könne zukünftig «wenigstens halbwegs eine Deckung» erreicht werden.

Die örtliche Agrargenossenschaft will eine Schweinemastanlage aus DDR-Zeiten im Mai wieder in Betrieb nehmen und dort 1476 Schweine halten. Der Eigentümer des Gästehauses und Vorstandsvorsitzende der Messerschmitt-Stiftung, Hans Heinrich von Srbik, hatte geäußert, der zu erwartende Schweinegestank sei den Staatsgästen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht zumutbar.

(Redaktion)


 


 

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