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Berliner Baupreise gestiegen

Baupreisindex in Berlin stieg 2008 um 4,1 Prozent

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, stieg der Baupreisindex in Berlin im November 2008 gegenüber August 2008 um 0,7 Prozent auf einen Indexstand von 113,7 (Basis 2005 ≙ 100). Die Veränderung zum Vorjahresmonat November 2007 betrug +3,9 Prozent. Im Durchschnitt des Jahres 2008 ist der Baupreisindex gegenüber 2007 um 4,1 Prozent angestiegen.

Im November 2008 wurde gegenüber dem letzten Erhebungsmonat August 2008 ein Anstieg des Baupreisindex um 0,7 Prozent ermittelt. Ursache dieser kurzfristigen Entwicklung der Baupreise war die annähernd gleiche Erhöhung der Preise für Roh- (+0,5 Prozent) und Ausbauarbeiten (+0,7 Prozent). Der Preisanstieg im Ausbau resultierte insbesondere aus der überdurchschnittlichen Preiserhöhung bei Estrich- (+1,6 Prozent), Metallbau- (+1,5 Prozent), Fliesen- und Plattenarbeiten (+1,4 Prozent) sowie Heiz- und zentralen Wassererwärmungsanlagen (+1,2 Prozent).

Die Preiserhöhung im Rohbau ist in erster Linie auf überdurchschnittliche Preissteigerungen bei Zimmer- und Holzbauarbeiten (+4,0 Prozent), Mauer- (+2,3 Prozent) und Erdarbeiten (+2,0 Prozent) zurückzuführen. Nennenswerte Preisreduzierungen traten bei Betonarbeiten (–2,2 Prozent) auf.

Die jährliche Veränderungsrate lag im November 2008 mit +3,9 Prozent wieder unter der 4–Prozent–Marke nachdem sie im August 2008 bei +4,3 Prozent gelegen hatte. Zurückzuführen ist diese jährliche Entwicklung des Baupreisindex im November 2008 vor allem auf deutliche Preiserhöhungen bei Ausbauarbeiten. Hier resultiert der Preisanstieg vor allem aus Verteuerungen bei Tapezier- (+15,3 Prozent), Bodenbelags- (+11,3 Prozent), Metallbau- (+9,9 Prozent), Estrich- (+7,1 Prozent), Putz- und Stuckarbeiten (+5,8 Prozent), Heiz- und zentralen Wassererwärmungsanlagen (+5,0 Prozent) sowie Tischlerarbeiten (+4,7 Prozent).

Aber auch die Preise für Rohbauarbeiten haben im Jahresvergleich deutlich angezogen. Dies ist in erster Linie auf Preiserhöhungen für Entwässerungskanal- (+8,9 Prozent), Erd- (+6,9 Prozent), Zimmer- und Holzbauarbeiten (+5,6 Prozent) sowie Mauerarbeiten (+3,7 Prozent) zurückzuführen. Sinkende Preise wurden bei Gerüstarbeiten (–8,7 Prozent, Rohbau) und Parkettarbeiten (–2,2 Prozent, Ausbau) ermittelt. Für das gesamte Jahr 2008 wurde aus den vier Erhebungsmonaten Februar, Mai, August und November eine durchschnittliche Erhöhung des Baupreisindex von +4,1 Prozent berechnet. Damit liegt die durchschnittliche jährliche Veränderungsrate zwar deutlich unter der des Vorjahres (2007 zu 2006: +6,3 Prozent, insbesondere wegen der Mehrwertsteuererhöhung), aber weiter mit Abstand über denen der Jahre davor.

(Redaktion)


 


 

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