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  • 12.02.2016, 14:13 Uhr
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BAUTEC / MESSE BERLIN

bautec 2016: So baut die Zukunft

Die Prognosen für die Baubranche sind vielversprechend. Grund dafür ist die starke Nachfrage nach Bauleistungen im Wirtschaftsbau, im öffentlichen Bau und im Wohnungsbau. Die bautec greift vom 16. bis 19. Februar diese positive Entwicklung auf.

Das Branchenhighlight zu Beginn des Jahres bietet 500 Ausstellern aus 17 Ländern auf 36.000 Quadratmetern die optimale Bühne, um den Besuchern ihr umfassendes Produkt-Portfolio zu präsentieren. Das Angebot reicht von den neuesten Baustoffen für Dach, Wand, Fassade über Aus- und Trockenbau sowie Gebäudetechnik in den Bereichen Sanitär, Heizung und Klima bis hin zu Bausystemen und technischen Ausstattungen für den Alt- und Neubau. Im Blickpunkt von Architekten, Planern, Handwerkern und fachlich-interessierten Hausbesitzern stehen Topthemen wie Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Klimaschutz. Der Schwerpunkt der Messe zielt auf den energetischen Systemverbund von Gebäudehülle und intelligenter Gebäudetechnik ab.Eine besondere Bedeutung kommt in diesem Jahr dem Thema Wohnungsbau zu, denn zu keiner Zeit war der Neubau von Wohnungen so dringend wie gegenwärtig. Auf der bautec 2016 findet das Thema im Rahmen der Sonderschau „Wohnungsbau: kostengünstig – schnell – nachhaltig“ in der Halle 24 und im Rahmenprogramm Eingang.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Berlin"Das stetige Bevölkerungswachstum und die nicht prognostizierbaren Flüchtlingszahlen machen es notwendig, dass wir in den nächsten Jahren mindestens 15.000 bis 20.000 Wohnungen jährlich in Berlin neu bauen. Das braucht vor allem solide städtebauliche Konzepte und gute Architektur. Serielles, standardisiertes Bauen kann dabei helfen, allerdings in einer Qualität, die auch noch in 50 Jahren lebenswerter Wohnraum ist. Man kann heute nicht mehr nur projektbezogen denken, sondern wir müssen für einen Teilmarkt auch wiederholbare Lösungen finden, um so Zeit und Geld zu sparen. Im Städtebau sind kreative und innovative Ideen notwendig zum Beispiel  für sozialverträgliche Verdichtung, Lückenbebauung oder Dachaufstockung. Auch werden wir wieder neue Quartiere bauen, unter anderem kompakte, urbane Gartenstädte. Die bautec bietet allen an diesen Projekten Beteiligten ein gutes Forum um innovative Lösungsansätze zu finden, zu diskutieren und letztendlich auch umzusetzen."

Michael Knipper, Hauptgeschäftsführer vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.:„Vor dem Hintergrund der hohen Nettozuwanderung nach Deutschland brauchen wir jährlich 140.000 Mietwohnungen zusätzlich. Diese Aufgabe ist nur zu schaffen, wenn wir uns auf das serielle Bauen konzentrieren, das heißt statt Unikate zu fertigen, müssen wir Prototypen planen, die dann deutschlandweit in Serie umgesetzt werden.“

 Esther Piehl, Projektleiterin der bautec:„Die bautec 2016 bietet der Branche einen kompletten Marktüberblick über die neuesten Produkte und Leistungen. Gleichzeitig fungiert sie als Diskurs-Plattform der Politik in den Bereichen Bau, Umwelt und Wirtschaft, von führenden Organisationen sowie Verbänden der Bau- und Immobilienwirtschaft. Hier werden aktuelle Herausforderungen konstruktiv diskutiert.“

Attraktives Rahmenprogramm: Neben dem umfassenden Ausstellungsangebot erwartet die Besucher ein höchst vielseitiges und fachlich anspruchsvolles Rahmenprogramm. Es widmet sich brandaktuellen Themen wie dem derzeitigen Wohnungsmangel und dem Arbeitskräftebedarf in der Branche. Am Dienstag, den 16. Februar, veranstaltet das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Palais am Funkturm den Kongress „Kostenbewusst Planen und Bauen – Wohnungsbau voranbringen“. Am Donnerstag, den 18. Februar richtet das BMUB den Blick aufs „Effizienzhaus Plus“. Unter der Beteiligung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) findet erstmalig eine Gemeinschaftsinitiative zum Thema „Nachwuchsgewinnung heute und morgen – Ein Erfahrungsaustausch“ statt. In den täglich stattfindenden Hallenforen der bautec erhalten Besucher wertvolle Informationen zu den Themen Dach, Holz, Heizung, Klima und Sanitär.

Die Ausstellung und das fachliche Begleitprogramm der bautec werden abgerundet durch

 die GRÜNBAU BERLIN, Fachteil für den Garten- und Landschaftsbau, Spielplätze, Freizeit- und Sportanlagen,

  • die metall IT am 18. Februar, Sonderschau über die Software-Entwicklung im Metallhandwerk.

(Redaktion)


 

 

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