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Coach Robert Heeß

Bekannt werden, Nachfrage erzeugen, Umsatz machen Teil II

Das AFK-Modell der Konzeptionslehre

Basis meiner Vorgehensweise ist das Konzeptionsmodell der Akademie Führung und Kommunikation (AFK, heute in Oberursel), die Klaus Dörrbecker bis zu seinem Tod im Jahr 2000 leitete. „Dö“, wie er sich gerne nennen ließ, war einer der Wegbereiter für das Thema Unternehmens-Kommunikation in Deutschland. Und dass eben diese sauber und folglich systematisch entwickelt werden muss. Damit Anweisungen wie die folgende endgültig Vergangenheit sind: „Geben Sie doch mal ´ne Anzeige auf, Mayer. Und organisieren Sie im Frühjahr einen Tag der offenen Tür. Ach ja, schreiben Sie auch noch was für die Zeitung!“

Die Schritte der Konzept-Systematik (nach AFK)

Der Prozess unterteilt sich in vier wesentliche Phasen:

  • Fakten sammeln,
  • Fakten analysieren,
  • strategische Überlegungen anstellen,
  • Maßnahmen entwickeln und taktisch klug planen.

Früher habe ich solche Konzepte auch als reine Auftragsarbeiten entwickelt. Davon bin ich Mitte der neunziger Jahre abgewichen. Seitdem konzeptioniere ich nur noch gemeinsam mit meinen Auftraggebern: Denn keiner kennt eine Firma besser als die Menschen, die in ihr arbeiten. Keiner weiß besser, wohin die Reise gehen soll, als der Auftraggeber. Folglich ist es das Beste, er ist Teil des Prozesses.

Im persönlichen Kontakt ergibt sich natürlicherweise so mancher Aspekt, den ein normales Agentur-Briefing nie und nimmer erfassen kann. Vor allem, weil ich hauptsächlich die ersten beiden Prozessphasen für situatives Coaching nutze, sofern der Kunde dies gestattet oder ausdrücklich wünscht. Das bedeutet, es kann durchaus sein, dass wir während des Faktensammelns oder während der Analyse die ein oder andere Schlaufe drehen, Hintergründe erörtern oder Prinzipien erforschen, die bestimmten Gegebenheiten dieser Firma zugrunde liegen. Je nachdem, um was es gerade geht und was der Sache und dem ganzen System dienlich ist.

Verdichten, verdichten, verdichten!
Die vier wesentlichen Phasen sind der Reihe nach zu durchlaufen. Es ist ein linearer Vorgang, der das Erarbeitete mehr und mehr verdichtet. Wir ziehen das Ganze wie durch einen Flaschenhals. Was übrig bleibt, ist die Essenz, die Stück für Stück heraus gearbeitete optimale Kommunikation. Sie machen Maßarbeit!

Es kann durchaus sein, dass Sie wenig Wertschätzendes zu hören bekommen von jemandem, der das Ergebnis Ihrer Konzept-Arbeit begutachtet. Was da geplant sei, das hätte man doch auch schon vorher wissen können, das liege doch auf der Hand.

Nun, wie im richtigen Leben sind auch in diesem Falle hinterher alle Dummen klüger. So manche Taktik mag tatsächlich als einfach und nahe liegend erscheinen, betrachtet man sie als fertiges Werk. Die Frage ist nur, wer hätte sie ohne die Vorarbeit so formulieren können?

Lesen Sie Teil III dieses Artikels, erfahren Sie mehr über die wichtigste und profitabelste Phase des Konzept-Entwickelns: die Strategie.

(Redaktion)


 


 

Robert Heeß
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