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Berliner Behörden

Junge Leute braucht das Amt

Den Berliner Behörden gehen die Mitarbeiter aus. Fast jeder vierte Beamte geht in den nächsten fünf Jahren in den Ruhestand. Bis 2017 müssen 25.000 Beamte eingestellt werden, um die Pensionierungen zu kompensieren.

Der langjährige Einstellungsstopp und die Phase des Personal-Abbaus scheint den Berliner Behörden und Dienststellen nun endgültig zum Verhängnis zu werden. Der Hauptstadt gehen in absehbarer Zeit die Beamten aus. In den nächsten fünf Jahren gehen etwa 30.000 der insgesamt 114.000 Beamten, die für das Land Berlin arbeiten, in den Ruhestand.

Wenn man nicht augenblicklich etwas unternehme, dann würden in wenigen Jahren so viele Mitarbeiter fehlen, dass man teilweise nicht mehr arbeitsfähig sei, warnt SPD-Fraktions-Chef Raed Saleh. Eine „Ausbildungsoffensive“ müsse her. Es fehlen Junge Leute in den Behörden. Knapp 57.000 Mitarbeiter sind älter als 50, dagegen sind nur etwa 3000 jünger als 30.

Bis 2017 müsse man 25.000 Leute einstellen, um der anhaltenden Pensionierungswelle entgegen zu wirken, davon gehen die Sozialdemokraten aus.

(Norman Schönfeld)


 


 

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