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Kampagne zur Alkoholprävention

Berliner Gemeinschaftskampagne zur Alkoholprävention "Na klar - unabhängig von Alkohol!" gesdtartet

Die Zahl der von der Polizei aufgegriffenen stark alkoholisierten Minderjährigen hat sich bis zum Ende des Jahres 2008 weiter erhöht. Der Anteil von Kindern, die bereits mit elf Jahren das erste Mal betrunken gewesen sind, steigt seit Jahren.

„Angesichts dieser Tatsachen ist es erschreckend, dass sich mehr als ein Drittel der Berliner Gastronomieeinrichtungen nicht an den §6 des Gaststättengesetzes - das sogenannte `Apfelsaftgesetz` - hält. Das heißt, dass alkoholische Getränke preiswerter angeboten werden als alkoholfreie“, sagt Kerstin Jüngling, Leiterin der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin. Dies zeigt eine neue repräsenta-tive Studie der Berliner Suchtpräventionsfachstelle, die heute vorgestellt wurde.

„Nach wie vor macht uns gerade das `Komasaufen` bei Jugendlichen Sorgen. Noch immer können sich Jugendliche viel zu leicht Alkohol besorgen. Ich appelliere an alle Erwachsenen, hier ihrer Verantwor-tung gerecht zu werden“, sagt Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher. „Auch mit der neuen Berliner Gemeinschaftskampagne zur Alkoholprävention „Na klar…!“ wollen wir auf das Problem aufmerksam machen. Nur gemeinsam können wir eine nachhaltige und wirksame Alkoholprävention betreiben. Ich habe die Schirmherrschaft über diese Kampagne sehr gern übernommen und hoffe, dass sie im Laufe des Jahres noch von vielen Akteuren und Partner unterstützt wird“, so Lompscher.

Auf den Weg gebracht wurde die Kampagne von allen zwölf Berliner Bezirken gemeinsam mit der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin und der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz. Anlässlich des Starts der Präventionskampagne stellte die S-Bahn Berlin als wich-tiger Partner für die Aufklärungskampagne im Rahmen der heutigen Pressekonferenz dankenswerter-weise einen Sonderzug bereit. "Wir müssen Menschen aller Altersgruppen und gesellschaftlichen Schichten erreichen, um das Problembewusstsein zu schärfen. Dafür sind die rot-gelben Züge der rich-tige Ort", erklärt Tobias Heinemann, Geschäftsführer der S-Bahn Berlin, das Engagement seines Un-ternehmens: "Es sollte uns zu denken geben, dass immer mehr Jugendliche schon auf der Fahrt zur Party mit der Bierflasche in der Hand unterwegs sind. Darüber sollten wir reden und aufklären!"

Alle Informationen zur Kampagne, Plakate und Flyer, gibt es bei den Suchthilfekoordinator/innen der Bezirke, in der Fachstelle für Suchtprävention und unter http://www.praevention-na-klar.de.


Nächste Kampagnen-Highlights: Informationen und Beratung auf der „Internationalen Grünen Woche 2009“ vom 16. – 25. Januar, Halle 20 am Länderstand Berlin; außerdem Glasuntersetzer-Wettbewerb.

(Redaktion)


 


 

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