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Berliner Gründerszene

Point Nine Capital legt 40-Millionen-Euro-Fonds auf

Der Ventrue-Capital-Investor Point Nine Capital will Internet-Startups mit einem Fonds über 40 Millionen Euro unterstützen. Der Fonds Point Nine Capital II soll in Startups aus verschiedenen Online-Bereichen investieren. Die Finanzierungssituation der deutschen Gründerszene entwickelt sich insgesamt positiv.

Der Berliner Ventrue-Capital-Investor Point Nine Capital will mit einem Internet-Fonds über 40 Millionen Euro junge Unternehmen unterstützen. Allen voran sollen mit dem Fonds Internet- Startup s finanziert werden. Der Fonds läuft unter dem Namen Point Nine Capital II. Nach Angaben der Gründer und Manager um Pawel Chudzinski und Christoph Janz, hat der Fonds bereits in erste vielversprechende Internet-Unternehmen investiert.

Startups wie Brainly, E-Pet-World, Kreditech oder Shiftplanning stehen schon auf Liste des Wagniskapitalfonds. Oberstes Ziel sei es innovativen und ambitionierten Unternehmen in den Bereichen Software as a Service (SaaS), e-Commerce oder Mobile finanziell zu unterstützen, so Christoph Janz. Berliner Startups stehen besonders im Fokus des Fonds. Investiert werden soll aber auch in ganz Deutschland sowie in anderen europäischen Ländern. Der neue Fonds biete künftig die Möglichkeit deutlich höhere Beträge zu investieren, heißt es nach Unternehmensangaben.

Betrachtet man die Finanzierungssituation für Startups in Deutschland insgesamt, lässt sich im Europa-Vergleich eine relativ positive Entwicklung beobachten. Während die Summe des Risikokapitals zum Beispiel in Großbritannien stark zurückging, steigt sie in Deutschland deutlich. UK-Startups konnten nach Analysen von Dow Jones Venturesource im vergangenen Jahr 1,4 Milliarden Euro aus 295 Abschlüssen einnehmen. Deutschland rangiert, mit 189 Abschlüssen und einem eingesammelten Venture-Capital in Höhe von 822 Millionen Euro, direkt hinter den Briten.

In Deutschland haben auch die großen Medienkonzerne Axel Springer und ProSiebenSat.1 längst das Potential, das von der Gründerszene ausgeht, erkannt. Wie ProSiebenSat.1 geht auch der Springer-Verlag noch im Frühjahr 2013 mit einem eigenen Förderprogramm für junge Unternehmen an den Start. Der Springer-Accelerator will Startups in der Frühphase finanziell unterstützen sowie Büroräume und Expertenberatung zur Verfügung stellen.

ProSiebenSat.1 will seine Venture-Aktivitäten neben seinen Startup-Accelerator noch um einen eigenen Inkubator erweitern. Zusammen mit dem ehemaligen CEO E-Commerce von Rocket Internet, Mato Peric, soll der Startup-Brutkasten ins Leben gerufen werden.

(Redaktion)


 


 

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