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  • 05.07.2019, 09:34 Uhr
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  • Berlin
IMMOBILIEN

Mehr Wohnraum in Berlin - Baupolitik gerät in Phalanx der Vorreiterposition

Business On Berlin sprach mit dem Berliner Immobilienexperten Sascha Klupp.

Ende des vergangenen Jahres hat die Landeshauptstadt nach Informationen von Sascha Klupp und statistischer Auflistung die bisherige Einwohnerhöchstmarke erreicht. "Der Höchststand bezieht
sich auf die Einwohnerzahl nach dem Krieg", merkt Sascha Klupp an und weist darauf hin, dass die Landeshauptstadt in den 40er Jahren eine Einwohnerzahl von 4 Millionen verzeichnete.
 Anschließend ging die Bevölkerungsanzahl zurück. Heute gehen wir von rund 20.000 Neuanmeldungen pro Jahr in Berlin aus. Fakt ist, dass das Interesse des Zuzugs deutlich über der Kapazität bereitstehender Wohnungen liegt, weiß Sascha Klupp und sieht in dieser Entwicklung ein größeres Problem.

Alt- und Neuberliner profitieren von schnellerer Vergabe von Baugenehmigungen

Berlin hat die Möglichkeit, zum Vorreiter in der Wohnungspolitik zu werden und anderen
 Bundesländern und Metropolen weit voraus zu sein. Sascha Klupp stellt die Kooperation aller Verantwortlichen in den Fokus und sieht die Chance darin, dass die Immobilienwirtschaft, die Politik 
und die genehmigenden Behörden "an einem Tisch sitzen". Ein Großteil aller Bauvorhaben verzögert sich durch die langen Fristen zwischen der Antragstellung und der Erteilung einer Baugenehmigung. Auch die von Sascha Klupp als sporadisch empfundene Vergabe von Baugrundstücken ist ein Problem, merkt der Immobilienexperte an. Als Vorstand der Inter Stadt- u. Wohnungsbau Real Estate AG kennt Klupp die Probleme und hat Lösungsvorschläge, mit denen sich die Landeshauptstadt zum Vorreiter in der Schaffung moderner Wohnräume etablieren kann. Eine Beschleunigung der Erteilung von Baugenehmigungen und die schnellere Ausweisung von Bauland legt den Grundstein.

Handeln statt diskutieren: Ideen von Sascha Klupp im Fokus

Als einer der marktführenden Immobilienexperten weiß Sascha Klupp, dass die Zeit des Redens ein Ende finden müssen. "Im Endeffekt zählt das Handeln, da durch Gespräche allein kein Wohnraum geschaffen und kein Problem aus der Welt geschafft wird. Berlin hat Potenzial", merkt Sascha Klupp
an und sieht die vielen Möglichkeiten für neuen Wohnraum. "Es muss einfacher werden, die Verantwortlichen an einem Tisch zu versammeln und vor allem die Genehmigungsverfahren zu verkürzen." Die Baubranche ist gesprächsbereit und sitzt sprichwörtlich in den Startlöchern. Ein Fingerzeig genügt und der Berliner Wohnungsbau könnte im großen Stil beginnen. Wenig gesprächs- und kompromissbereit ist bisher die Politik, die aber laut Sascha Klupp einen nicht zu
unterschätzenden Anteil am bezahlbaren Wohnraum und an der Beschleunigung des Amtsschimmels leistet. "Eine Entschlackung der Vorschriften und mehr Gemeinschaftssinn in Bezug auf die Immobilienbranche sind Rezepte", so Sascha Klupp, "mit denen die Baubranche köcheln und ihre Ideen in der Realität umsetzen kann". Von einer Minderung des Zuzugsinteresses ist auch in den kommenden Jahren nicht auszugehen. Jetzt hat Berlin die Chance, neuen Bürgern Wohnraum zu bieten und den Grundstein für eine Vereinfachung des Wohnungsbaus zu legen.

Frühere "Problemviertel" Berlins sind heute Trendbezirke

Seit jeher gilt die Landeshauptstadt als die In-Gegend für junge Menschen und für Familien. Selbst ehemalige Problemviertel sind trendige Kieze geworden und zählen heute zu den renommierten Wohnadressen. Diese Tendenz ist ein Indiz dafür, dass Berlin weiter wachsen wird. "Für den benötigen Wohnraum sind nur kleine, aber entscheidende Schritte nötig", äußert sich Sascha Klupp und spricht damit das Teamwork an. Mehr Informationen auf http://www.sascha-klupp-immobilien.de

(Redaktion)


 

 

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