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Berliner Neujahrsempfang der Axel Springer AG

Am Montag, 14. Januar 2008, fand in Berlin der traditionelle Neujahrsempfang der Axel Springer AG statt. Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, begrüßte die rund 400 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien im Journalisten-Club des Berliner Axel-Springer-Hauses.

Er sagte: Das Jahr 2008 wird ein amerikanisches Jahr.Mit Blick auf den Wahlkampf in den USA, die im Sommer stattfindende Eröffnung der amerikanischen Botschaft in Berlin, vor allem aber auf den sechzigsten Jahrestag der Luftbrücke erinnerte er an den Mut und die Gesten der Menschlichkeit, mit denen sich die Amerikaner für Berlin eingesetzt haben. Was für ein historisches Ereignis. Eine einzigartige logistische Leistung und eine Demonstration des freiheitlichen Willens.

Von Berlin, der amerikanischsten Stadt Deutschlands, aus, so Döpfners Wunsch, möge die Verbesserung des deutsch-amerikanischen Verhältnisses gelingen. Warum sind, der Nähe zum Trotz, Berlin und ganz Deutschland so antiamerikanisch wie nie? Seit Jahrzehnten gibt es in Deutschland einen rechten kulturnationalistischen und einen linken antikapitalistischen Amerikahass. Döpfner betonte: Wir brauchen Amerika, wirtschaftlich, außenpolitisch und sicherheitspolitisch und vor allem als Alliierte in einem toleranten, weltoffenen Wertesystem der Freiheit.

Das Beispiel der Luftbrücke zeige, dass es wichtig ist, in großen und grundsätzlichen Fragen keine kleinen Zugeständnisse zu machen. Denn wer kleine Zugeständnisse macht, dem wird man als nächstes große Zugeständnisse abverlangen. Und irgendwann hat man nicht nur die Achtung, sondern auch die Auseinandersetzung verloren. Döpfner weiter: Die Botschaft der Luftbrücke ist, dass es sich manchmal lohnt, um eine halbe, eigentlich verlorene Stadt zu kämpfen. Man kann ein ganzes Land, die Freiheit damit gewinnen.

Durch den Umzug von BILD und BILD am SONNTAG von Hamburg in die Hauptstadt im Frühjahr 2008 steht auch für die Axel Springer AG Berlin im besonderen Fokus. Für guten Journalismus brauchen wir zwei Dinge: Informationen und die besten kreativen Talente. Und beides finden wir in Berlin besser als anderswo. Die Frage, warum nun auch noch der Umzug von BILD nötig war, beantwortete Dr. Mathias Döpfner mit einem Zitat von Axel Springer: BILD braucht den Berliner Impetus.

Unter den Gästen des Berliner Neujahrsempfang der Axel Springer AG war neben zahlreichen Vertretern des diplomatischen Corps wie dem amerikanischen, französischen und russischen Botschafter, die Politik unter anderem vertreten durch: Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung, Klaus Wowereit, Berlins Regierender Bürgermeister, Christian Wulff, Ministerpräsident von Niedersachsen, Edmund Stoiber, Ehrenvorsitzender CSU, Ronald Pofalla, Generalsekretär CDU, Guido Westerwelle, Fraktionsvorsitzender FDP im Deutschen Bundestag, Renate Künast, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag und Bernd Neumann, Kulturstaatsminister. Aus Wirtschaft, Kultur und Medien kamen unter anderem Gerhard Cromme, Aufsichtsratschef Thyssen Krupp und Siemens, Joachim Hunold, Vorstandsvorsitzender Air Berlin, Charlotte Knobloch, Präsidentin Zentralrat der Juden in Deutschland, Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender Deutsche Bahn, René Obermann, Vors tandsvorsitzender Deutsche Telekom, Hartmut Ostrowski, Vorstandsvorsitzender Bertelsmann AG, und Regina Ziegler, Filmproduzentin.

(Redaktion)


 


 

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