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Berliner Wasserbetriebe

Wasserbetriebe nehmen neues Pumpwerk in Betrieb

Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) haben in Mitte ein neues Abwasserpumpwerk in Betrieb genommen.

Die Anlage in der Chausseestraße arbeitet vollautomatisiert und kann aus der Leitzentrale in der Holzmarktstraße überwacht und gesteuert werden, wie ein BWB-Sprecher am Dienstag sagte. Der Neubau kostete den Angaben zufolge 12,9 Millionen Euro und ist das größte derartige Werk im Ostteil Berlins. Zum Einzugsgebiet zählten weite Teile von Mitte sowie Teile von Prenzlauer Berg und Wedding.

Bei trockenem Wetter kann das Pumpwerk den Angaben zufolge 23.000 Kubikmeter Abwasser pro Tag von mehr als 100.000 Personen ableiten. Bei Regen leitet es bis zu 800 Liter pro Sekunde an die Klärwerke Ruhleben oder Schönerlinde weiter. Nahe dem Pumpwerk soll zudem das größte unterirdische Regenrückhaltebecken in Berlin entstehen. Es soll bei einem Durchmesser von 40 Metern und einer Tiefe von 20 Metern 17.000 Kubikmeter Wasser fassen.

Das 1880 erbaute Pumpwerk in der Scharnhorststraße werde für das neue Werk vom Netz genommen und abgerissen, sagte der Sprecher. Bis 2014 beziehungsweise 2015 sollen zudem die Pumpwerke in der Rudolfstraße in Friedrichshain sowie in der Sophie-Charlotte-Straße in Charlottenburg vom Netz gehen und durch Neubauten ersetzt werden. Dann seien alle 150 Pumpwerke in Berlin «auf dem heutigen Stand der Technik» und könnten von der Holzmarktstraße aus ferngesteuert werden.

(Redaktion)


 


 

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