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  • 12.09.2017, 14:49 Uhr
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BILDUNG / FINANZEN

Gemeinsam die Digitalisierung fördern: Santander und TU Berlin vereinbaren Kooperation

Ulrich Leuschner, Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank AG, und Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident der Technischen Universität Berlin, unterzeichneten in Berlin einen Kooperationsvertrag über die zukünftige Zusammenarbeit.

Schwerpunkt ist die Stiftung einer Juniorprofessur am "Einstein-Zentrum Digitale Zukunft". "Berlin als europäische Hauptstadt der Digitalisierung" - so lautet das ambitionierte Ziel, das sich die Hauptstadt und die Berliner Universitäten gesetzt haben. Das neu gegründete "Einstein-Zentrum Digitale Zukunft" soll dazu beitragen. Seit der Gründung ist auch die TU Berlin Mitglied und Sprecheruniversität dieses innovativen Public-Private-Partnership-Projekts, das eine hochschulübergreifende und interdisziplinäre Forschungsumgebung für die Digitalisierung schafft.

Ulrich Leuschner machte bei der Unterzeichnung deutlich, dass die Kooperation einen hohen Stellenwert für Santander hat: "Wenn man sich die Bedeutung der Digitalisierung für unsere Zukunft anschaut, dann kann man nur sagen: Es ist höchste Zeit, dass eine solche Initiative in Deutschland startet." Javier Roglá, Leiter des globalen Unternehmensbereichs Santander Universities und eigens aus Madrid angereist, um an der Vertragsunterzeichnung teilzunehmen, fügte hinzu: "Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dieser renommierten Universität, um den Fortschritt der Digitalisierung für die Menschen und die Unternehmen in allen Ländern, in denen Santander vertreten ist, voranzutreiben."

Der Präsident der TU Berlin, Prof. Dr. Christian Thomsen, sagte anlässlich der Vertragsunterzeichnung: "Wir verstehen uns als Motor der Digitalisierung und konnten mit unseren Partneruniversitäten und weiteren beteiligten Einrichtungen mehr als 50 neue IT-Professuren einwerben. Dies ist ein markanter Standortvorteil für unsere Forschung, für unsere Studierenden und diese Stadt." Von dem "Einstein-Zentrum Digitale Zukunft" wird aber nicht nur Berlin profitieren. Mit der einzigartigen Kooperation von zahlreichen Partnern aus der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Politik sowie des innovativen Finanzierungsmodells setzt die Initiative gleichzeitig ein starkes Signal für den Standort Deutschland.

"Das ist in dieser Form bisher einmalig, das ist wegweisend und hoch innovativ. Wir freuen uns, dass wir von Anfang mit an Bord sein können", erläuterte Ulrich Leuschner die Gründe für die Zusammenarbeit mit der TU Berlin. Mittels der vereinbarten Förderung wird eine der neu einzurichtenden Juniorprofessuren gesichert und der Weg in eine digitale Zukunft unterstützt.

Ein weiterer wichtiger Eckpfeiler des Kooperationsvertrages: Die Förderung der Internationalisierungsstrategie der TU Berlin durch Santander Universitäten Deutschland, Teil des globalen Unternehmensbereichs Santander Universities. Das erste gemeinsame Projekt ist die Ausrichtung einer Konferenz zur Internationalisierung der Curricula in den so genannten MINT-Fächern vom 14. bis 16. Februar 2018.

Über die weltweit einzigartige Initiative Santander Universities unterhält Santander rund 1.100 Kooperationen mit Universitäten in 21 Ländern und damit ein exzellentes Netzwerk, das die Internationalisierungsbestrebungen entscheidend unterstützen kann. Laut Unesco ist Santander damit der weltweit größte private Förderer höherer Bildung

(Redaktion)


 

 

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