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  • 03.04.2018, 12:58 Uhr
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  • Berlin
BIZZTIP MARKETING / PR / MEDIENARBEITEN

Top Ten: Die größten Zeitfresser in der PR - und was hilft

Der größte Zeitfresser in der PR sind Abstimmungsschleifen. Das sagen knapp 990 Fach- und Führungskräfte aus Pressestellen und PR-Agenturen im aktuellen PR-Trendmonitor von news aktuell und Faktenkontor. Die Berliner Agentur Medienarbeiten.de bestätigt dies und verspricht Abhilfe: mit mehr Zeitinvestition!

Abstimmungsschleifen kosten PR-Schaffende mit Abstand am meisten Zeit. Das ergab eine Umfrage von news aktuell und Faktenkontor. Auf Platz zwei der größten Zeitfresser landen unklare Zielsetzungen, dicht gefolgt von schlechten Briefings. Die dpa-Tochter hat bei Fach- und Führungskräften der PR nachgefragt, welche Faktoren sie bei der Arbeit am meisten aufhalten. Knapp 990 Kommunikationsprofis haben am PR-Trendmonitor teilgenommen.

Demnach sind es vor allem unnötige Abstimmungsprozesse, die den Befragten am häufigsten zusetzen (59 Prozent). Auch kostet es viel Zeit, wenn Ziele nicht von Anfang an klar definiert wurden (44 Prozent). Fast ebenso häufig machen den Kommunikatoren schlechte Briefings zu schaffen (43 Prozent). Ähnlich genervt sind sie, wenn Meetings, die per se schon Zeit kosten, zudem noch schlecht strukturiert sind oder administrative Aufgaben überhandnehmen. So geben 42 Prozent der Befragten an, dass Reporting, Datenbankpflege, Rechnungslegung oder ähnliches zu viel Zeit frisst.

Die Top Ten der größten Zeitfresser zeigt, dass Ineffizienz in Unternehmen vor allem durch Defizite bei interner Kommunikation und Organisation entsteht. Darüber hinaus fehlt es trotz fortschreitender Automatisierung immer noch häufig an digitalen PR-Werkzeugen, um Arbeitsprozesse zu optimieren. So geben 23 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass sie PR-Inhalte mit verschiedenen Tools auf vielen Kanälen einzeln posten müssen. Nicht zuletzt kostet aber auch der Faktor Mensch Zeit. So beklagen 19 Prozent der PR-Fachkräfte eine schlechte Führung durch den Chef.

Doch das alles nützt wenig, wenn die PR-Mitarbeiter nicht ständig geschult und angeleitet werden: so lehnen viele Redaktonen die Mitteilungen (auch von ots!) ab, wenn sie zu werblich (mit vielen GROSSBUCHSTABEN und Wiederholungen) oder aber ohne passendes Bildmaterial und ohne das dazu obligatorische Copyright / Bildunterschriften versandt wird.

Zudem sind viele Verantwortliche direkt nach einem Pressweversand oft nicht erreichbar, was Redaktionen dazu veranlasst, auf eine Meldung zu verzichten , weil der Recherche-Aufwand zu hoch ist - zumal bei vielen "modernen" Websites eine Pressesite, mit den passenden Informationen für die Medien, gar nicht mehr erst installiert wird oder nur sehr versteckt zu finden ist", sagt die Agenturschefin und mekrt an, dass dies zwar alles Zeit koste, aber Zeit für Redaktionen spart und dadurch automatisch mehr Artikel / Presseresonanz generiert - und das spart der PR-Agentur und dem Kunden dann wiederum viel Zeit. "Insofern muss man auch Zeit investieren, um den Medien Zeit zu sparen - nur so kommt man zu einer guten Presseresonanz", sagt Martina Wagner, Geschäftsführerin der PR-Agentur Medienarbeiten.de und fügt hinzu: "Viele junge Mitarbeiter arbeiten schnell und damit oberflächlich / fehlerhaft, so dass die Redaktionen die Meldungen erst gar nicht in Erwägung ziehen, weil die Informationen offensichtlich copy & pasted wurden, was für seriöse Redaktionen einfach nicht infrage kommt. Da nützt dann auch ein großer und teuerer Versand nichts, wenn die Inhalte nicht stimmig sind oder nicht sorgfältig  und zeitintensiv ausgewählt wurden!"

Die größten Zeitfresser in der PR (Top Ten):

1. Zu viele Abstimmungsschleifen 59%

2. Unklare Zielsetzungen 44%

3. Schlechte Briefings 43%

4. Unstrukturierte Meetings 42%

5. Administrative Aufgaben 42%

6. Wechselnde Aufgabenstellung mitten im Projekt 26%

7. Zu wenig Durchsetzungsfähigkeit gegenüber anderen Abteilungen 24%

8. PR-Inhalte mit zig Tools auf vielen Kanälen posten müssen 23%

9. Schlechtes Projektmanagement 21%

10. Unzureichende Führung durch den Chef 19%

Quelle: PR-Trendmonitor 2018 / Datenbasis: 987 Fach- und Führungskräfte aus Pressestellen / Methode: Online-Befragung, Mehrfachnennungen möglich/ Befragungszeitraum: Februar 2018 / Initiatoren der Umfrage:www.newsaktuell.de

PR-Agenturen wie Medienarbeiten.de (www.medienarbeiten.de) und auch Coachings (www.coachingarbeiten.de) bestätigen dies  - können aber auch helfen, die Zeitfresser ausfindig zu machen und in effektive Arbeitsprozesse umzuwandeln!

Über news aktuell: Mit ihren drei starken Marken ots, zimpel und studio macht die dpa-Tochter news aktuell die Kommunikation von Unternehmen und Organisationen besser und erfolgreicher. Firmensitz ist in Hamburg. Weitere Standorte sind Berlin, Frankfurt, München und Düsseldorf.

(Redaktion)


 

 

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