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  • 29.04.2019, 10:20 Uhr
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Visa-Vergleich: Diese Nationen vergeben das Visum bei der Ankunft

FTI untersucht die Preise von Visa on Arrival und eVisa für deutsche Touristen.

Deutsche können in über 100 Länder der Erde mit ihrem Reisepass visa- und kostenfrei einreisen.Für andere Staaten ist allerdings ein Einreiseerlaubnis nötig, die aber oftmals direkt bei der Einreise oder vorab online beantragt werden kann. Dadurch entfallen zeitaufwändiger Papierkram und ein Gang zur Botschaft. Der Reiseanbieter FTI (www.fti.de) hat nun 43 Nationen ermittelt, in denen das für Deutsche möglich ist und die günstigsten Preise sowie die maximal mögliche Aufenthaltsdauer verglichen.

Demnach kostet zum Beispiel das Visum in Katar, dem Gastgeberland der Fußballweltmeisterschaft 2022, derzeit 24 Euro. Das bei der Einreise erhältliche Dokument ist für 30 Tage gültig und kann bei Bedarf zu den gleichen Konditionen verlängert werden.

Günstige Preise auf Inselstaaten

Ein Besuch der Inselstaaten Malediven, Philippinen, Cookinseln und Papua Neuguinea ist für deutsche Touristen nicht nur unkompliziert, sondern auch kostengünstig: Das vor Ort erhältliche Visum ist kostenfrei und gilt für 30 Tage – in Papua Neuguinea sogar bis zu 60 Tage. Zum Vergleich: Der Durchschnittspreis in allen verglichenen Nationen liegt bei 37 Euro mit einer durchschnittlichen Gültigkeitsdauer von 48 Tagen.

Auf Madagaskar, dem zweitgrößten Inselstaat der Welt, werden bei der Ankunft hingegen 20 Euro für 30 Tage Aufenthalt verlangt. In Sri Lanka kostet das günstigste Visum bei gleicher Dauer umgerechnet 31 Euro. Deutlich teurer ist die Einreise auf den Komoren mit 61 Euro. Die am Flughafen erhältliche Erlaubnis gilt für bis zu 45 Tage.

Einfache Bestimmungen in Australien

Wer einmal Australien bereisen möchte, kann sein Visum bereits vorab im Internet erhalten. Die Aufenthaltsgenehmigung ist für ein Jahr gültig und kostet deutsche Touristen keinen Cent. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass ein Aufenthalt nur maximal 90 Tage lang gewährt wird. Danach muss eine Ausreise stattfinden, nach der eine erneute Einreise problemlos möglich ist.

Unterschiede in Süd- und Südostasien

In einigen süd- und südostasiatischen Staaten können deutsche Touristen ein Visum vor Ort oder im Internet beantragen. So kostet die Genehmigung in Laos 27 Euro, in Kambodscha 32 Euro und ist jeweils 30 Tage gültig. In Nepal beträgt die Gebühr bei gleicher Aufenthaltsdauer 35 Euro. Deutlich teurer ist die Reiseerlaubnis für Bangladesch: Für eine Gültigkeit von 15 Tagen gehen 45 Euro pro Besucher vom Reisebudget ab. In Indien beträgt der Grundpreis 71 Euro, jedoch ist das Visum 60 Tage lang aktiv.

Einreise in afrikanische Staaten

Die bequem erhältliche Aufenthaltsgenehmigung ist auch in vielen Nationen Afrikas verfügbar. Die Gebühren variieren dabei deutlich: Im beliebten deutschen Reiseziel, Ägypten, kann sie für 22 Euro online sowie am Flughafen erworben werden und hat eine Gültigkeit von bis zu 30 Tagen. In den Safari-Reiseländern Kenia und Tansania können Touristen ihr Visum online für 45 bzw. 44 Euro erwerben.

Für eine Fahrt nach Angola muss hingegen deutlich tiefer in die Tasche gegriffen werden: Das seit April 2018 verfügbare eVisa kostet stolze 250 Euro und benötigt circa sieben Tage Bearbeitungszeit. Wurde das Visum gewährt, muss die Bestätigung mit weiteren Antragsunterlagen bei der Einreise vorgelegt werden.

Alle Untersuchungsergebnisse findet man unter: www.fti.de/blog/reise-news/von-uns/kostenvergleich-visa-on-arrival

Über FTI: FTI Touristik (FTI Touristik GmbH) bietet Reiseerlebnisse in über 120 Ländern auf fünf Kontinenten an. Zu den Angeboten zählen Urlaube mit Eigenanreise, Badeurlaube, individuelle Reisen nach dem Bausteinprinzip, Kreuzfahrten sowie Städtereisen. Deutschlandweit vertreibt der Veranstalter sein Produktportfolio sowohl über rund 10.000 Partneragenturen als auch über wichtige Onlineportale in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden und Teilen Osteuropas. Die orange Veranstaltermarke FTI Touristik ist Teil der FTI GROUP, die an vierter Stelle der Reiseveranstalter Europas steht. Weltweit beschäftigt die Gruppe mit Hauptsitz in München 7.000 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2016/17 einen Umsatz von 3,1 Milliarden Euro.

(Redaktion)


 

 

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