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Aktienverkauf: Abgeltungssteuer auf erzielte Kursgewinne

Wann wird die Abgeltungssteuer beim Aktienverkauf fällig? Entscheidend ist, wann die Aktie ins Depot aufgenommen wurde. Für Wertpapiere die vor 2009 gekauft wurden, gilt das alte Steuerrecht.

Anleger und Aktionäre sollten vor einem Verkauf ihrer Papiere prüfen, wann die Aktien ins Depot aufgenommen wurden. Seit dem 1. Januar 2009 fällt beim Verkauf von Aktien die Kapitalertragssteuer, auch Abgeltungssteuer genannt, auf realisierte Kursgewinne an. Dass die Gewinne dennoch dauerhaft steuerfrei eingenommen werden könnten, hänge nun davon ab, ob die Anlagen vor dem besagten Stichtag getätigt wurden, erläutert der Bundesverband deutscher Banken.

Bei Aktien, die nach dem 1. Januar 2009 ins Portfolio aufgenommen wurden, wird die Abgeltungssteuer fällig, sobald der jährliche Freibetrag von 801 Euro ausgeschöpft ist. Könne der Ertrag außerdem nicht mit Verlusten aus anderen Aktienverkäufen verrechnet werden, wäre die Steuerzahlung ebenfalls fällig, erklärt der Verband.

Für den Fall, dass Anleger sich über die Jahre mehrfach Aktien eines Unternehmens gekauft haben, gelte dem Bundesverband zufolge die „first in, first out“-Regel. Bei einem Verkauf wird somit jene Aktie als abgestoßen betrachtet, die zuerst ins Depot gelangt ist. Die ältesten Wertpapiere werden also beim Verkauf zuerst verrechnet. Auch hier gilt der Stichtag 1. Januar 2009.

(Norman Schönfeld)


 


 

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