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13 Brandenburger Wachstumsbranchen

Branchenstrategien jetzt online abrufbar

„Stärken stärken“ – unter diesem Leitmotto wurde die Förderpolitik des Landes auf Wachstumsbranchen konzentriert. „Auch unter den Bedingungen eines sich abkühlenden Konjunkturklimas ist und bleibt das der richtige Kurs“, sagte Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns. Denn der Erfolg habe sich zunehmend eingestellt, so Junghanns weiter: „Der Wachstumsmotor Industrie läuft rund."

" Mehr als 12 Milliarden Euro haben die Unternehmen bis Ende Juli 2008 bereits umgesetzt, 5,7 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Brandenburger Export läuft ebenfalls weiter auf vollen Touren. Im ersten Halbjahr 2008 haben die Unternehmen Waren im Wert von nahezu 6 Milliarden Euro ausgeführt - 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Einige Branchen wie die Schienenverkehrstechnik oder die Biotechnologie nehmen bereits bundesweit Spitzenpositionen ein.“ Um diese positive Entwicklung nachhaltig zu fördern, wurden im Auftrag des Wirtschaftsministeriums von externen Gutachtern Branchenstrategien erarbeitet, die gezielt auf die Bedürfnisse der jeweiligen Branche zugeschnitten sind.

Für liegen die Branchenstrategien nun vor. Ergänzt um Informationen zu den Aktivitäten der Landesregierung und der Akteure in den jeweiligen Branchen sowie Best-practice-Beispiele sind die Strategien ab sofort im Internet unter www.wirtschaft.brandenburg.de nachzulesen.

„Da für die Umsetzung der Empfehlungen aus den Branchenstrategien eine Vielzahl von Akteuren eingebunden werden muss, haben wir die Strategien auf unserer Homepage veröffentlicht“, erklärte Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns. Der Internetauftritt bietet die Möglichkeit, die jeweiligen Branchenstrategien herunter zu laden. „Es werden aber nicht nur die Empfehlungen der Gutachter präsentiert. Für den eiligen Leser haben wir außerdem zu jedem Branchenkompetenzfeld die aus Sicht des Wirtschaftsministeriums wichtigsten Empfehlungen aus den Branchenstrategien zusammengefasst und kommentiert. Darüber hinaus finden sich im Netz auch bereits Hinweise auf erste Umsetzungserfolge.“

Die einzelnen Branchenkompetenzfelder benötigen wegen ihrer Heterogenität unterschiedliche wirtschaftspolitische Unterstützung. So unterschiedlich wie die Branchen sind daher auch die Empfehlungen. Die Palette reicht von der Erweiterung und Vertiefung der Wertschöpfungsketten über die Forcierung von FuE-Aktivitäten und die Umsetzung von Forschungsergebnissen in Innovationen bis zur Sicherung von Fachkräften.

Der Automotive- sowie auch der Logistik-Branche beispielsweise wird der weitere Ausbau der Osteuropa-Kompetenz empfohlen, der Biotechnologie-Branche die Entwicklung des BioTop-Aktionszentrums zur One-Stop-Agency für Biotechnologie zur besseren Vermarktung des Standortes. Der Ernährungswirtschaft wird die Ausschöpfung des Nachfragepotenzials bei Bioprodukten nahe gelegt, die Holzverarbeitende Industrie soll Nischen in den Bereichen Holzbau und Thermoholz besetzen.

Eine wichtige Schlussfolgerung aus den Branchenstrategien ist, dass das Zusammenwirken aller Akteure - seien es Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Netzwerke, Fördereinrichtungen oder Landesregierung - von großer Bedeutung ist. „Dafür bedarf es einer effizienten Vernetzung und Kommunikation. Die diesbezüglichen Angebote sollten von den Unternehmen aktiv genutzt werden.

(Redaktion)


 


 

„Stärken stärken“
Förderpolitik
Wachstumsbranchen
Brandenburg
Ulrich Junghanns.

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