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Alkoholisches Lieblingsgetränk der Deutschen: Absatzplus von 2,8 Prozent

Knapp 20,5 Millionen Hektoliter Bier und 0,8 Millionen Hektoliter Biermischungen haben in Deutschland ansässige Brauereien und Bierlager im ersten Quartal 2014 abgesetzt. Das teilte das Statistische Bundesamt mit.

Damit sei der Bierabsatz gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 2,8 Prozent gestiegen. Biermischungen, also Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen, machten im Beobachtungszeitraum 3,9 Prozent des gesamten Bierabsatzes aus. In den Zahlen seien alkoholfreies Bier und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union (EU) eingeführte Bier nicht enthalten, so das Statistische Bundesamt (Destatis).

An der Spitze des Bierabsatzes im ersten Quartal 2014 lagen Nordrhein-Westfalen mit 4.964.290 Hektolitern (- 1,1 Prozent) und Bayern mit 4.859.585 Hektolitern (+ 5,7 Prozent). In Hamburg und Schleswig-Holstein sank der Absatz von 840.918 auf 787.596 Hektoliter (- 6,3 Prozent). Am wenigsten Bier wurde mit 481.442 Hektolitern (- 12,1 Prozent) in Sachsen-Anhalt abgesetzt.

Bei den Biermischungen lag Nordrhein-Westfalen vorn. Dort konnten Brauereien und Bierlager ihren Absatz um 41,1 Prozent auf 307.517 Hektoliter im ersten Quartal 2014 im Vergleich zum Vergleichszeitraum steigern. An zweiter Stelle standen Rheinland-Pfalz und das Saarland. Dort stieg der Absatz auf 129.001 Hektoliter (+ 8,9 Prozent). Schlusslicht in der Statistik bildete Mecklenburg-Vorpommern. Hier fiel der Absatz von 6.684 auf 5.864 Hektoliter (- 12,3 Prozent). Für Hamburg und Schleswig-Holstein liegen hier keine Zahlen vor.

83,1 Prozent des gesamten Bierabsatzes waren laut Destatis für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Der Inlandsabsatz stieg im Vergleich zum ersten Quartal 2013 um 0,6 Prozent auf 17,0 Millionen Hektoliter. Steuerfrei (Exporte und Haustrunk) wurden 3,5 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt (+ 14,9 Prozent). Davon gingen 2,0 Millionen Hektoliter (+ 2,3 Prozent) in EU-Länder, 1,4 Millionen Hektoliter (+ 41,0 Prozent) in Drittländer und 0,03 Millionen Hektoliter (+ 1,6 Prozent) unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien.

(Redaktion)


 


 

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