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DAX am Freitag

Commerzbank-Aktien erneut unter Druck

Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag etwas schwächer in den Handel gestartet. Der DAX verlor bis 09.15 Uhr 0,1 Prozent auf 4877 Punkte, der MDAX gab um 0,3 Prozent auf 5573 Zähler nach und der TecDAX ermäßigte sich um 0,5 Prozent auf 500 Punkte.


Stark unter Druck standen erneut Commerzbank nach der Teilverstaatlichung vom Vortag. Ansonsten rechneten Händler am Morgen mit wenig Bewegung am deutschen Aktienmarkt. Am frühen Nachmittag steht mit dem Arbeitsmarktbericht aus den USA die erste wichtige Konjunkturnachricht des neuen Jahres an, und vor dessen Veröffentlichung dürfte das Aktiengeschäft ruhig verlaufen.

Die New Yorker Wall Street hatte am Donnerstag nach einer Erholung im späten Handel uneinheitlich geschlossen. Zuvor hatte eine Gewinnwarnung des Einzelhandelskonzerns Wal-Mart für Abschläge gesorgt. Der Dow-Jones-Index verlor 0,3 Prozent auf 8742 Punkte. Der Nasdaq-Composite stieg um 1,1 Prozent auf 1617 Zähler.

Der Euro notierte am Morgen im Devisenhandel bei 1,3675 Dollar und damit schwächer als am Donnerstagabend. Die Europäische Zentralbank hatte am Donnerstagnachmittag einen Referenzkurs von 1,3617 Dollar festgestellt.

Im DAX verloren Commerzbank 11,7 Prozent auf 4,63 Euro. Infineon gaben 9,4 Prozent auf 0,97 Euro nach. Deutsche Bank und Postbank verbilligten sich um 5 beziehungsweise 4 Prozent. Die Postbank hatte am Morgen eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Dagegen legten Allianz 3,1 Prozent auf 68,80 Euro zu. Zu den wenigen Gewinnern im frühen Handel gehörten auch SAP, Münchener Rück und Bayer.

In der zweiten Reihe verloren ProSiebenSat.1 4,8 Prozent auf 1,97 Euro. Auch Fielmann gaben mehr als vier Prozent nach. Gegen den Trend stiegen Deutsche Euroshop um 1,4 Prozent auf 24,59 Euro. Gesucht waren auch Hugo Boss und Heidelberger Druck.

Im TecDAX verloren Manz Automation weitere 4,7 Prozent auf 34,98 Euro und führten die Verlierer an. Auch Morphosys gaben mehr als vier Prozent nach. Dagegen behauptete sich Bechtle mit einem Plus von 1,5 Prozent auf 12,50 Euro. Zu den gesuchten Werten gehörten auch Centrotherm.

(Redaktion)


 


 

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