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Aufpolierte Auster

Das wiedereröffnete Haus der Kulturen der Welt in Berlin

Die „Schwangere Auster“, wie das Haus der Kulturen der Welt in Berlin genannt wird, findet mit einer eigenen Publikation Aufnahme in die Reihe der Neuen Architekturführer. Neben Philharmonie, Staatsbibliothek und Hansa-Viertel veröffentlicht der Stadtwandel Verlag einen weiteren Band zu einem herausragenden Klassiker der Berliner Nachkriegsmoderne.

Auf 32 Seiten beschreibt Florian Heilmeyer die Baugeschichte des Hauses, wie auch die heutige Nutzung. Farbige Fotos illustrieren die moderne Architektur des Hauses. Ab dem 15.01.2008 ist der Band vor Ort, im Buchhandel und unter www.stadtwandel.de erhältlich.

Als Vorzeigeobjekt West-Berlins erbaut, erlebte das heutige Haus der Kulturen der Welt in den vergangenen fünfzig Jahren die Teilung der Stadt, wie auch ihre Wiedervereinigung. Doch nach einem Teilzusammenbruch des Daches am 21.5.1980 und einem ersten Wiederaufbau war das Haus in die Jahre gekommen und musste erneut saniert werden. Die Bauarbeiten konnten schließlich im Jahr 2005 beginnen und wurden von der GAP GmbH geleitet.

Pünktlich fünfzig Jahre nach der Errichtung durch die Architekten Hugh A. Stubbins, Werner Düttmann und Franz Mocken wurde das Haus der Kulturen der Welt Ende 2007 feierlich wieder eröffnet. Bei der Sanierung wurden unter anderem Ein- und Umbauten späterer Jahre entfernt, wodurch etwa das Foyer seine ursprüngliche Großzügigkeit wiedererlangte. Ebenso wurde im Zuge des Umbaus die gesamte Haustechnik erneuert, sodass das Haus der Kulturen der Welt nun den Auftakt für weitere fünfzig Jahre Kulturarbeit setzen kann.



Haus der Kulturen der Welt Berlin Die Neuen Architekturführer Nr. 110 in deutscher und englischer Version Fotos: Jens Liebchen, Sabine Wenzel, Uli Strempel Text: Florian Heilmeyer Stadtwandel Verlag Daniel Fuhrhop, Berlin ISBN 978-3-86711-022-8 dt. Version ISBN 978-3-86711-023-5 engl. Version Preis: 3,00 Euro

Rezensionsexemplare, Titelbilder und weitere Informationen erhalten Sie bei Jonas Reuber: Tel 030 / 695 048 –12 (Fax –13) oder per E-Mail: [email protected].

Schauen Sie auch unter www.stadtwandel.de nach! Stadtwandel Verlag Daniel Fuhrhop Berlin Solmsstr. 22 10961 Berlin

Über Stadtwandel Verlag
Bedeutende Gebäude kompetent und kompakt vorstellen, das ist das Ziel der Neuen Architekturführer. Die über 100 Bände der Reihe zeigen im Postkartenformat auf 24-68 Seiten zum Preis von 2,50 – 5,00 € Architekturklassiker und aktuelle Projekte, darunter der Reichstag und das Chilehaus, das Jüdische Museum Berlin und das Mercedes-Benz Museum Stuttgart. Viele Hefte sind auch in eigener englischer Fassung erhältlich. Vertrieben wird die Reihe im Buchhandel und direkt vom Verlag, und wo möglich auch direkt in den Gebäuden. Um die Schwelle zur Beschäftigung mit Architektur niedrig zu halten und neben Fachleuten auch allgemein Interessierte anzusprechen, insbesondere Architekturtouristen, beauftragt der Verlag herausragende Architekturfotografen wie Florian Bolk in Berlin, und er pflegt durch seine Autoren und Lektoren bei aller Sachkunde zugleich einen erzählenden und leicht verständlichen Magazinstil. Das Themenspektrum der Reihe hat sich im Laufe der Zeit erweitert: neben ganz neuen Gebäuden etwa am Potsdamer Platz Berlin werden auch Klassiker vorgestellt, von jüngeren Ikonen wie der Staatsgalerie Stuttgart bis zu älteren Bauten, die aber unlängst restauriert wurden. Der Schwerpunkt der Reihe liegt in Berlin, doch mittlerweile erscheint jedes zweite Heft zu Gebäuden von Hamburg bis München. Nach reinen Architekturführern zu Museen, Botschaften und Bundesbauten sowie Firmenzentralen wurde die inhaltliche Bandbreite der Publikationen auch auf technische Bauwerke wie den Fernsehturm Berlin erweitert, sowie zu Gedenkstätten und sogar zur Berliner Mauer. Als kleine neue Reihe publiziert der Stadtwandel Verlag außerdem die „Gedenkorte“. Der Stadtwandel Verlag wurde 1998 von Daniel Fuhrhop in Berlin gegründet, und unterhält ein zweites Büro in Oldenburg. Am Hauptsitz in Berlin arbeiten sechs Mitarbeiter. Im Jahr 2008 werden etwa 25 Neue Architekturführer erscheinen.

(Redaktion)


 


 

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