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Deutscher Innovationspreis verliehen

Dennis Wilms verleiht Deutschen Innovationspreis - Gesellschaft für berufsbildende Maßnahmen platziert

Am 13. Februar 2009 hat ARD-Moderator Dennis Wilms auf der didacta in Hannover den diesjährigen Deutschen Innovationspreis für nachhaltige Bildung verliehen.

Der mit 5.000 € dotierte erste Preis ging an die Arbeitsgemeinschaft „Chemie in der Grundschule? Na klar!“ der Friedrich-Ludwig-Jahn Grundschule in Leuna. Auf den Plätzen zwei und drei folgten das Projekt „Alpines Skifahren mit Blinden und Sehbehinderten“ der Carl-Strehl-Schule in Marburg sowie die „Integrierte Sprachförderung in Berufsvorbereitung und Berufsausbildung“ der Gesellschaft für berufsbildende Maßnahmen in Berlin. Schirmherr Peter Maffay gratulierte allen Nominierten in einem Grußwort und würdigte ihren pädagogischen und kreativen Einsatz.

„Der Deutsche Innovationspreis für nachhaltige Bildung ist ein tolles Beispiel für eine vorbildliche Initiative“, lobte Schirmherr Peter Maffay den Bildungspreis, der gemeinsam vom Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, und dem Franchise -Geber Schülerhilfe verliehen wird. „Es ist immens wichtig, dass in unserer Gesellschaft Menschen, Organisationen und Unternehmen Verantwortung für die nachfolgenden Generationen übernehmen. Sie müssen aktiv werden und zusammenwirken – wie hier die Schülerhilfe und das zepf. Solche Initiativen sind es, die unsere Gesellschaft voranbringen und – wie beim Innovationspreis – einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Bildung leisten.“

ARD-Moderator Dennis Wilms, der die Veranstaltung moderierte und den Preis stellvertretend für Peter Maffay vergab, ergänzte: „Wissen zu teilen und mitzuteilen gehört zu den größten Herausforderungen unseres Alltags. Wer das unverkrampft, zeitgemäß und innovativ schafft, verdient hohe Anerkennung. Deshalb freue ich mich, den Deutschen Innovationspreis für nachhaltige Bildung verleihen zu dürfen.“

„Mit diesem Preis wollen wir gelebte Beispiele von Nachhaltigkeit ausfindig machen und sie der Öffentlichkeit vorstellen, damit sie viele Nachahmer finden“, honorierte Prof. Dr. Reinhold S. Jäger, Geschäftsführender Leiter des zepf in seiner Ansprache die Nominierten. „Die Bewerber haben gezeigt, dass die notwendige Erneuerung der Bildung von Innen her zu schaffen ist.“

Norbert Milte, Geschäftsführer des Franchise-Gebers Schülerhilfe, hob in seiner Rede hervor, wie wichtig Impulse für die Entwicklung des Bildungssystems sind: „Impulse führen zu Innovationen. Das zeigen die nominierten Projekte. Auch die Schülerhilfe versteht sich als Impulsgeber: In ihrer Funktion als Sponsor des Bildungspreises, damit die Impulse der nominierten Projekte weiter wirken können. Und bei ihrer täglichen Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern, denen sie neben Fachwissen auch Impulse für ihr Leben gibt.“

Die drei Gewinner-Projekte sind:

Platz 1: Friedrich-Ludwig-Jahn Grundschule, Leuna: „Chemie in der Grundschule? Na, klar!“

Den mit 5.000 € dotierten ersten Preis erhielt die Friedrich-Ludwig-Jahn Grundschule in Leuna für ihr Projekt „Chemie in der Grundschule? Na, klar!“. Seit 2004 bestehen drei Arbeitsgemeinschaften „Chemie“ ab Klasse 1 in gemischten Gruppen. Im eigenen kleinen Chemiekabinett tüfteln schon die Kleinsten an spannenden Experimenten, nehmen an Experimentalwettbewerben teil, gestalten eine eigene Experimental-Show vor den Schülern der ganzen Schule und zum Sachsen/Anhalt-Tag 2008, bereichern Projekttage, gestalteten einen eigenen Messestand zur „Zukunftskonferenz Chemie“……

Platz 2: Carl-Strehl-Schule, Marburg: „Alpines Skifahren mit Blinden und Sehbehinderten“

Der mit 3.000 € dotierte zweite Preis ging an die Carl-Strehl-Schule in Marburg. Ausgezeichnet wurde sie für das Projekt „Alpines Skifahren mit Blinden und Sehbehinderten“. Die CSS, ein staatlich anerkanntes Gymnasium für sehbehinderte Schülerinnen und Schüler, absolviert mit der neunten Jahrgangsstufe ein Wintersportprojekt im Bayrischen Wald. Inhalte sind grundlegende Gleiterfahrungen, Langlauf und alpines Skifahren. Für viele Schülerinnen und Schüler ist es der erste Kontakt mit diesem Bewegungsfeld. Ihre Einstellung zu Schnee wird damit nachhaltig verändert und nicht wenige werden Mitglied im Skiverein.

Platz 3: Gesellschaft für berufsbildende Maßnahmen (GFBM), Berlin: „Integrierte Sprachförderung in Berufsvorbereitung und Berufsausbildung“

Den mit 2.000 € dotierten dritten Platz belegt die Gesellschaft für berufsbildende Maßnahmen aus Berlin für die „Integrierte Sprachförderung in Berufsvorbereitung und Berufsbildung“. In dem Modellprojekt SPAS wurden anknüpfend an Qualifizierungsbausteine in der Berufsvorbereitung und -ausbildung in sechs Berufsfeldern Sprachförderprojekte und ein Sprachstandsfeststellungsverfahren gemeinsam mit Lehrkräften, Berufs- und Sprachexperten entwickelt und evaluiert.

(Redaktion)


 


 

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