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Brandenburger Industrie

Deutlich weniger Aufträge für Brandenburger Industrie

Die weltweite Wirtschaftskrise wird in der Brandenburger Industrie immer deutlicher spürbar. Im November 2008 lagen den Industriebetrieben um 16,3 Prozent weniger Aufträge vor als im gleichen Vorjahresmonat, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Freitag mitteilte.

Damit setzte sich die seit September anhaltende rückläufige Auftragstendenz fort. Die Vertragsabschlüsse mit inländischen Partnern gingen um 17,0 Prozent, die Bestellungen aus dem Ausland um 15,1 Prozent zurück.

Von den Auftragsrückgängen betroffen waren insbesondere Metallbetriebe (minus 60,4 Prozent) sowie das Holzgewerbe (minus 34,1 Prozent), wie es weiter heißt. Demgegenüber verfehlte der Fahrzeugbau das Vorjahresergebnis nur knapp mit 0,7 Prozent. Insgesamt sei bei den Auftragseingängen für die ersten elf Monate 2008 noch ein Plus von preisbereinigt 9,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu verzeichnen. Dieses Ergebnis resultiere aus den sehr hohen Bestelleingängen der Monate Januar, März und April.

Der Rückgang an Aufträgen im November sei «einschneidend», sagte Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU). Die Wirtschaftskrise erreiche auch die Brandenburger Industrie. Er erinnerte daran, dass das Ministerium gemeinsam mit der Landesinvestitionsbank ILB bereits im November 2008 ein Hilfspaket vorgelegt hatte, das die Konjunkturprogramme des Bundes ergänzen soll. «Ich werde sehr genau beobachten, ob diese Hilfen ausreichen», versicherte Junghanns.

(Redaktion)


 


 

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