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  • 05.09.2015, 08:22 Uhr
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DEUTSCHER RADIOPREIS

Deutscher Radiopreis 2015 – Berliner Radiosender unter den Gekürten

Die Sieger des Deutschen Radiopreises 2015 stehen fest. In einer festlichen Gala die besten Radiomacher und Hörfunkproduktionen des Jahres 2015 ausgezeichnet – darunter auch der Berliner Radiosender Spreeradio, der rbb-Sender 88,8 und Kiss FM.

137 Programme hatten in diesem Jahr ihre besten Produktionen und Protagonisten ins Rennen geschickt und sich mit insgesamt 366 Einreichungen am Wettbewerb beteiligt - ein neuer Rekord. Der Beirat des Deutschen Radiopreises verlieh außerdem einen Sonderpreis an die norwegische Popband a-ha für ihr vielfältiges musikalisches Schaffen in den vergangenen 30 Jahren. Neben a-ha sorgten Stars wie Sarah Connor, George Ezra, Rea Garvey, Kwabs und Olly Murs mit ihren Auftritten für den musikalischen Rahmen. Prominente Laudatoren übergaben die Preise an die Gewinner, die eine unabhängige Jury des Grimme-Instituts ausgewählt hatte.

Und das sind die Berliner Preisträger (mit Begründungen der Jury):

Beste Comedy  98.8 KISS FM  Philipp Schmid und Jochen Drechsler  "Prenzlauer Berg News"

Ein junges Berliner Programm sendet Stadtteil-Nachrichten in Schwäbisch - und reagiert damit in sympathischer Weise auf den schon lange schwelenden und immer wieder diskutierten Schwaben-Hass und die Gentrifizierung im Szene-Kiez Prenzlauer Berg. Das ist Humor im besten Sinne: Ausgehend von einer aktuellen gesellschaftlichen Konfliktsituation, genau beobachtend, aber nicht diskriminierend, witzig und auf den Punkt formuliert, nicht übertrieben parodierend, sondern authentisch, mit Leichtigkeit und Selbstironie präsentiert. In einem Satz: Die hond a supr Späßle g'macht.

Beste Programmaktion  radioBERLIN 88,8 | rbb  Nina Siegers und Ron Perduss  "Der Sonderzug nach Pankow"

Der "Sonderzug nach Pankow", Udo Lindenbergs Kultsong aus den 80er-Jahren, in diesem Frühjahr wurde er Realität. radioBerlin 88,8 und die Berliner Verkehrsbetriebe, die eigens eine U-Bahn in eine fahrende Bühne verwandelten, brachten den Zug über 30 Jahre nach Entstehen des Liedes tatsächlich zum Rollen. Beim Exklusivkonzert auf Schienen dabei: 70 Hörer des Senders und tausende Berliner, die auf den Bahnsteigen den vorbeirollenden Zug bejubelten. Mit dem "Sonderzug nach Pankow" hat radioBerlin 88,8 die Herzen der Berliner tief bewegt.

Beste Reportage  105,5 Spreeradio  Yvonne Fricke und Toni Schmitt  "Schlepperbanden - Menschenleben werden Ware"

In einer packenden Reportage, für die Toni Schmitt mit seinem Team länger als ein Jahr recherchiert hat, lässt der Reporter auf eindrucksvolle Weise viele Beteiligte sprechen: Flüchtlinge, Menschen, die Flüchtlinge betreuen, Mitarbeiter in Behörden, Bundespolizisten und Schlepper, die über ihr skrupellosen Geschäfts berichten. In schonungsloser und oft erschütternder Offenheit kommen Schicksale und Wahrheiten ans Licht, vor denen manche lange die Augen verschlossen haben. Diese Reportage klärt auf und macht zugleich deutlich, dass es bei diesem Thema keine einfachen und eindeutigen Antworten gibt.

Barbara Schöneberger moderierte die Gala in der Veranstaltungshalle "Schuppen 52" mitten im Hamburger Hafen. 67 öffentlich-rechtliche und private Radiosender in ganz Deutschland übertrugen die Show live. Im Internet lief die Verleihung als Livestream auf deutscher-radiopreis.de. Elke Wiswedel, NDR 2, und Horst Hoof, Radio Hamburg, kommentierten das Geschehen für die Radiohörer. Die Aufzeichnung ist zudem zeitversetzt in allen Dritten Fernsehprogrammen der ARD zu sehen.

Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland. Zu den Kooperationspartnern zählen, neben dem Grimme-Institut, die Freie und Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale - eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks - sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk. (Quelle: Presseportal news aktuell)

Fotos und weitere Informationen abrufbar unter www.deutscher-radiopreis.de

(Redaktion)


 

 

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