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  • 14.01.2019, 14:33 Uhr
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  • Berlin
Digitale Wirtschaft

Startup-Initiative des Bitkom erstmals mit mehr als 500 Startups

Get Started, die Startup-Initiative des Digitalverbands Bitkom, zählt zum Jahresbeginn 2019 erstmals mehr als 500 Mitglieder. Allein 2018 haben sich demnach mehr als 100 Startups der Initiative angeschlossen. Als 500stes Mitglied begrüßte die Initiative das Startup VRnow aus Berlin.

Das Startup VRnow in dem Bereich tätig, der PropTech genannt wird, wie der Verband mitteilt. Sein Schwerpunkt liegt in der Digitalisierung von Immobilienprojekten. Das Startup extrahiert automatisch mit Hilfe künstlicher Intelligenz architektonische Informationen aus Bauplänen, um daraus einen digitalen Zwilling zu erzeugen. Es werden dabei Details aus den Grundrissen wie Wände, Fenster, Türen und Möbel erfasst und daraus 3D-Umgebungen und 3D-Videos erzeugt.

„Nicht nur in der Baubranche, auch in der Landwirtschaft, Mobilität oder Energie, bei Finanzen und Gesundheit spielen Startups eine besonders wichtige Rolle. Sie bringen innovative Lösungen auf den Markt, treiben Entwicklungen voran und sind damit grundlegend für eine erfolgreiche Wirtschaft“, sagt Bitkom-Geschäftsleiter Niklas Veltkamp. „Startups profitieren im Bitkom nicht nur vom Austausch mit anderen jungen Unternehmen, sondern vom Kontakt zu Digital-Unternehmen jeder Größe und Ausrichtung.“

Zu den neuen Startup-Mitgliedern aus 2018 gehöre neben VRnow das Bio-Tech-Unternehmen Biomes, das mit künstlicher Intelligenz DNA-basierte Mikrobiom-Analysen durchführt. Aus dem Energie-Bereich habe sich Envelio für eine Get-Started-Mitgliedschaft entsvchieden. Envelio bietet eine Software für die Digitalisierung von Stromnetzen. Mit Hilfe ihrer selbstentwickelten künstlichen Intelligenz können Netzbetreiber die Planung und Bewirtschaftung ihrer Stromnetze optimieren. Weitere neu hinzugekommene Mitglieder seien Wandelbots (Roboter-Steuerung über intelligente Kleidung), scoutbee (auf künstlicher Intelligenz basierende Lieferantenplattform), Lengoo (Übersetzungstechnologie), nebenan.de (Plattform für nachbarschaftlichen Austausch), Rhebo (Überwachung von industriellen Steuerungssystemen) und MotionTag (Technologie für intelligente Mobilitätslösungen), heißt es.

„Bitkom versteht sich als Treiber der digitalen Transformation und versammelt jene Unternehmen, die Vorreiter auf dem Weg in die digitale Wirtschaft sind“, so Veltkamp. „Dabei arbeitet die Startup-Initiative des Bitkom aktiv daran, Startups und etablierte Unternehmen zusammenzubringen und Kooperationen zwischen ihnen anzustoßen.“ Aktuell arbeiten nach einer Bitkom-Studie 65 Prozent aller Unternehmen überhaupt nicht mit Startups zusammen.

Get Started engagiert sich nach eigenen Angaben für bessere Rahmenbedingungen für Gründer in Deutschland, insbesondere für IT-Startups – und vertritt dabei aktiv die Interessen von Gründern gegenüber der Politik. Auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene setzt sich die Startup-Initiative politisch für junge Wachstumsunternehmen ein und macht das Thema Gründung in der Politik sichtbarer. Die Initiative organisiert verschiedene hochkarätige Event-Formate, bei denen Startups die Möglichkeit haben auf Augenhöhe Entscheider aus der Politik, Investoren und Fachexperten zu treffen.

(Redaktion)


 


 

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