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  • 12.10.2015, 13:49 Uhr
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DIREKTVERTRIEB / BDD

Der Direktvertrieb wächst - bis 2019 über eine Million Vertriebspartner

Dies geht aus der Marktstudie zur Situation der Direktvertriebsbranche 2014 hervor, die die Universität Mannheim im Auftrag des Bundesverbands Direktvertrieb Deutschland (BDD) durchgeführt hat.

Die Direktvertriebsunternehmen in Deutschland haben in 2014 knapp 100.000 neue Vertriebspartner rekrutieren können. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies bei 823.000 Partnern einer Steigerung von über 13 Prozent. Um weitere 25 Prozent soll die Zahl bis 2019 wachsen. Es wird erwartet, dass in vier Jahren deutschlandweit mehr als eine Million Vertriebspartner in der Direktvertriebsbranche tätig sein werden. "Die Zahlen spiegeln deutlich den krisenresistenten Charakter der Branche wider", sagt Prof. Dr. Florian Kraus von der Universität Mannheim. "Die Steigerung des Gesamtbranchenumsatzes um jährlich acht Prozent in den letzten sieben Jahren von 2007 bis 2014 ist der Grund für den erhöhten Bedarf an gut qualifizierten Vertriebspartnern."

Für die Direktvertriebsunternehmen wird es deshalb zunehmend wichtiger, in ihre Vertriebspartner zu investieren. "Unternehmen bieten regelmäßig praxisnahe Trainings an, um ihre Vertriebsmannschaft bestmöglich zu schulen", erklärt Jochen Acker, BDD-Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer von Lux Deutschland. "Wer eine Begeisterung für das Produkt mitbringt, kann so auch ohne Vorerfahrung im Vertrieb schnell Erfolge erzielen."

2013 lag die Nebenerwerbsquote im Direktvertrieb bei 62 Prozent. Viele Vertriebspartner nutzen ihre Beratertätigkeit als flexibles Zusatzeinkommen, das sie neben ihrer Haupttätigkeit ohne Präsenzpflicht im Büro verdienen können.

Zur Studie: In der Studie der Universität Mannheim werden die Ergebnisse der Unternehmensbefragung im Direktvertrieb in Deutschland zusammengefasst. Ziel der Marktstudie ist es, einen Einblick in die aktuelle Situation von Direktvertriebsunternehmen in Deutschland auf Basis der Erhebung von Daten aus 2014 zu geben. An der Online-Befragung der Universität nahmen Anfang 2015 mehr als 210 Unternehmen teil.

Über den Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V.: Der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. sitzt in Berlin. Seit über 45 Jahren setzt sich der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) http://www.direktvertrieb.de/ für die Interessen der Direktvertriebsunternehmen des privaten Konsumgüter- und Dienstleistungsbereichs ein. 1967 als Arbeitskreis "Gut beraten - zu Hause gekauft" gegründet, haben sich die BDD-Mitglieder zur Einhaltung von Verhaltensstandards verpflichtet, die für ein faires Miteinander im Direktvertrieb sorgen. Im BDD sind mehr als 40 Unternehmen organisiert, die ganz unterschiedliche Produkte bzw. Dienstleistungen verkaufen. Dazu gehören z.B. Haushaltswaren, Reinigungsmittel, Bauelemente, Getränke, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik- und Schönheitsartikel, Schmuck, Heimtiernahrung sowie Energiedienstleistungen.

(Redaktion)


 

 

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