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Serie Existenzgründung von Andrea Delp

Einführung - Fördermittel für die Existenzgründung

Eine Existenzgründung stellt oft einen entscheidenden Schritt im Berufsleben dar. Ohne den Einsatz von finanziellen Mitteln ist ein Erfolg kaum möglich; schließlich müssen zunächst ein paar Anschaffungen getätigt werden und auch das Marketing ist ohne finanzielle Mittel kaum machbar. Unsere Politik hält es für erstrebenswert, Existenzgründungen in unserem Land zu begünstigen.

Junge Unternehmen bringen frischen Wind in die Wirtschaft und neue Technologien und Dienstleistungen verbessern die wirtschaftliche Lage im Land. Aus diesem Grund gibt es finanzielle Hilfen von Seiten Staat. Die eine oder andere ist sogar ein echtes Geldgeschenk. Allerdings haben es Gründer manchmal schwer, einen Dschungel von Regelungen zu durchblicken und häufige Änderungen bei den Förderprogrammen machen es nicht gerade einfacher.

Wer schon einmal ein paar Grundlagen verstanden hat, vermeidet die Gefahr, diversen Ammenmärchen auf den Leim zu gehen: Die Förderung von Gründern erfolgt meist auf indirektem Wege. Eine direkte Bezuschussung von Anschaffungen und Investitionen ist in fast keinem Förderprogramm möglich. Vielmehr wird der Zugang zu finanziellen Mitteln erleichtert und viele Fördergelder fließen auch in die Professionalisierung von Existenzgründung en. Mit anderen Worten: Die Förderlandschaft wird im Wesentlichen durch geförderte Seminare, geförderte Beratungsleistungen für Gründer und mit dem Zugang zu Darlehen geprägt. Details über diese Förderungen rund um die Existenzgründung werden in den folgenden drei Teilen vorgestellt:

  1. Teil: Geförderte Beratung und Seminare
  2. Teil: Erleichterter Zugang zu finanziellen Mittteln
  3. Teil: Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit

Vereinzelt werden auch Mittel für Beratungsstellen zur Verfügung gestellt – so ist beispielsweise die Gründerinnenzentrale in Berlin-Mitte (www.gruenderinnenzentrale.de)  eine wichtige Anlaufstelle für Gründerinnen. Die „Lotsenarbeit“ der Gründerinnenzentrale ist ein typisches Beispiel der indirekten Gründungsförderung für Frauen in Berlin, denn die Dienstleistungen der Gründerinnenzentrale werden zu verhältnismässig kleinen Preisen geboten - das wäre unter anderen Umständen nicht möglich.

Wer Fördergelder will, muss sich mit dem Gedanken anfreunden, dass hierfür eine Menge Papierkram notwendig ist. Daran geht kein Weg vorbei. Für jede Form der Förderung ist es dringend ratsam, sich mit den Voraussetzungen und der Beantragung zu beschäftigen. Wer sich nicht informiert, läuft Gefahr eine Ablehnung für Fördermittel zu bekommen und hier ist kein Pardon möglich. Ausnahmen können nicht gemacht werden. Was oft als „Kavaliersdelikt“ betrachtet wird, ist nicht ganz ungefährlich: Eine Abweichung von den Vorschriften bedeutet unter Umständen einen Fördermittelbetrug und dieser ist laut Strafgesetzbuch nun einmal eine Straftat.

Wer sich gut im Vorfeld der Existenzgründung informiert, kann von den Förderungen des Staates profitieren. Allerdings: Nicht in jedem Falle sind die vorhandenen Fördermittel für eine Existenzgründung geeignet, so dass der eine oder andere kein passendes Programm findet. In diesem Falle ist dann aber noch Eigeninitiative und der eigene Geldbeutel oder finanzielle Hilfe durch Investoren möglich und kann genauso erfolgreich sein, wie eine Existenzgründung, die mit Förderungen unterstützt wurde.

(Andrea Claudia Delp)


 


 

Claudia Andrea Delp
Berlin
Serie
Beraterin
Startup
Gründung

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