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  • 03.10.2015, 08:46 Uhr
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INTERVIEW EINHEITS-SPECIAL

Im Interview: Ein Medienereignis für Catherine von Fürstenberg-Dussmann

Für Catherine von Fürstenberg-Dussmann, Vorsitzende des Stiftungsrates der Dussmann Group, ist der Mauerfall wie für Millionen Zuschauer ein Medienereignis, das sie auch vor dem Fernseher verfolgt.

Dussmanns Frau war bereits 2009 an die Spitze des Aufsichtsrats von Dussmann gerückt und hatte nach 2010 die Struktur des Unternehmens geändert: Seither steuert eine Stiftung die Geschäfte, die Dussmann-Erben sind am Unternehmen beteiligt – haben aber kein Mitspracherecht. Die tägliche Arbeit liegt in der Hand des Stiftungsvorstands, kontrolliert wird er vom Stiftungsrat, dem Catherine von Fürstenberg-Dussmann vorsteht, die damit faktisch die Macht hat – aus Sicht von Dussmanns Witwe alles in seinem Sinne.

Peter Dussmann, der das Unternehmen 1963 gegründet und zu einem erfolgreichen, international agierenden Multidienstleistungsunternehmen aufgebaut hat, erkennt die Zeichen der Zeit. „Mein Mann war ein Macher, und der Fall der Mauer gab ihm neue Energie. Berlin gab ihm Raum für seinen enormen Gestaltungswillen.“ Bereits innerhalb von drei Wochen nach dem Fall der Mauer eröffnet die Dussmann Group drei neue Niederlassungen in Ostdeutschland. Mit Pioniergeist erobert sich das Unternehmen neue Märkte in den neuen Bundesländern und in Osteuropa. Dussmann beschließt, die Konzernzentrale von München nach Berlin zu verlegen und baut ein achtstöckiges Bürogebäude in der damals noch tristen Friedrichstraße.

1997 eröffnet in dem Gebäude auf fünf Etagen Dussmann das KulturKaufhaus und sorgt mit langen Öffnungszeiten für Furore. Heute besuchen jährlich drei Millionen Menschen das Kulturflaggschiff in der Friedrichstraße, in dem Bücherfans, Musikliebhaber und Nachtschwärmer werktags bis 24 Uhr einkaufen können. Fürstenberg-Dussmann, die extrovertierte Amerikanerin, die seit 2011 die Geschicke des Dussmann-Imperiums lenkt, hat ihr Herz längst an Berlin verloren: „Die Stadt ist so quirlig lebendig und kosmopolitisch wie eine amerikanische Großstadt. Hier trifft man die hellsten und kreativsten Köpfe.“ (Quelle be berlin / IHK) 

Mehr Informationen über das Unternehmen auf   http://www.kulturkaufhaus.de/de/

Das Interview führte sie für die Berlin Kampagne im letzten Jahr (2014) / VÖ mit freundlicher Genehmigung von be berlin

(Redaktion)


 

 

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