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Gutscheinaktion geht nach hinten los

Viele Händler geben regelmäßig Gutscheine an Kunden aus, um neue Käufer anzulocken und mehr Profit zu machen, denn der Preisnachlass gilt meist erst ab einer Einkaufssumme, die den Wert der Gutscheine deutlich übersteigt. Wenn aber ein Fehler passiert, können solche Aktionen nicht Profit, sondern Verlust für Unternehmen bedeuten.

Ein solcher Fehler passierte kürzlich dem Versandhändler Otto. Die von ihm in Umlauf gebrachten Gutscheine im Wert zwischen 88 und 400 Euro waren mehrmals einlösbar und der Mindestbestellwert lag in Höhe der Gutscheine.

Die Folge war, dass die Codes der Scheine im Internet verbreitet wurden und 50.000 Kunden diese im Onlineshop von Otto eingelöst haben. Alle diese Aufträge hat Otto storniert, weil die Auslieferung der Bestellungen einen Millionenschaden für das Unternehmen bedeutet hätte. Das löste eine Empörungswelle auf der Facebookseite von Otto aus.

Auch Media Markt scheint seine Geburtstags-Onlineaktion, bei der jeder 33. Einkauf im Netz gratis ist, nicht viel Profit zu bringen. Da die Gewinner innerhalb von zwei bis drei Tagen per E-Mail benachrichtigt werden sollten, ergab sich für Nichtgewinner die Möglichkeit, das Fernabsatzgesetz zu nutzen und die getätigten Bestellungen innerhalb von 14 Tagen zu stornieren.

Darüber haben sich die Kunden sogar offen auf der Facebookseite von Media Markt ausgetauscht. Die Sprecherin des Unternehmens soll die Aktion dennoch als erfolgreich bezeichnet haben. Ob und wie viele Stornierungen es gab, wird erst nach Ablauf der 14 Tage bekannt.

(Redaktion)


 


 

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