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Energiesparen mit Power-Management: Fünf einfache Tipps für den Arbeitsplatz

Energiesparen ist heute wichtiger denn je. Steigende Preise für Strom und Heizenergie belasten nicht nur Privathaushalte. Mit einfachen Verhaltensänderungen lässt sich auch im Büro Energie sparen. Das tut nicht nur der Umwelt gut, sondern auch dem Geldbeutel des Chefs. Hier sind die wichtigsten Tipps fürs Büro:

Effiziente Lichtquellen

Tageslicht ist immer noch die kostengünstigste Beleuchtung – das gilt auch fürs Büro. Reicht das natürliche Licht nicht mehr aus, sollten herkömmliche Glühbirnen durch Energiesparlampen ausgetauscht werden. Diese sind zwar in ihrer Anschaffung teurer, zahlen sich jedoch durch ihre lange Lebensdauer und ihren niedrigen Verbrauch aus. Durch effizientes Beleuchten kann bis zu 80% Energie gespart werden.

Einsparpotenzial: Power-Management

Bei Computer sind vor allem die Bauteile entscheidend – nicht nur was die Leistung angeht, sondern vor allem beim Energieverbrauch. CPU und Grafikkarte sind zusammen für ca. 60% des Stromverbrauchs eines PCs verantwortlich. Durch die Auswahl der richtigen Komponenten kann bereits bei der Anschaffung Strom und Geld gespart werden: Dual-Core Prozessoren sind besonders energiesparend. Bei 40% mehr Leistung benötigen sie 40% weniger Energie.

Eine Onboard-Grafik genügt in vielen Fällen den Kunden-Bedürfnissen. Sie ist günstiger in der Anschaffung und benötigt weniger Energie.

Bildschirm und Prozessor stehen fast ständig unter Strom – auch, wenn sie nicht genutzt werden. Moderne Geräte verfügen heute über Power-Management-Systeme, die unnötigen Energieverbrauch verhindern. Während der Arbeitspausen, z.B. beim Mittagessen, setzen sie den Computer nach einer bestimmten Zeit der Inaktivität automatisch in einen Betriebsmodus mit niedrigerem Energieverbrauch.

Bildschirmschoner sind bei modernen Bildschirmen überflüssig. Sie tragen lediglich zum erhöhten Stromverbrauch des Rechners bei.

Bei Laptops ist die Akkulaufzeit für viele ein entscheidendes Kaufkriterium. Deshalb werden Laptops von den Herstellern schon von Haus aus mit energieeffizienten Komponenten ausgestattet.

Drucker nicht im Stand-By-Modus lassen

Drucker sollten erst angeschaltet werden, wenn sie wirklich benötigt werden. Durch eine schaltbare Steckdosenleiste oder ein spezielles Vorschaltgerät lassen sich Drucker, Scanner oder andere Geräte vollständig vom Stromnetz trennen und auf Null setzen.
Faxgeräte können nicht ausgeschaltet werden, da sie ankommende Nachrichten erkennen müssen. Einige Hersteller bietet allerdings Geräte mit einem so genannten Sleep-Modus an. In diesem Zustand verbraucht das Faxgerät sehr viel weniger Energie als im Stand-By-Modus.

Richtig Heizen und Lüften

Richtiges Heizen und regelmäßiges Lüften spart Geld. Die fürs Büro angemessene Raumtemperatur sollte zwischen 20-22° Celsius liegen. Ein Grad Temperaturerhöhung kostet schon
6% mehr Energie. Richtig lüften bedeutet: Die Fenster kurzzeitig (5 Minuten reichen oft schon aus) öffnen (Stoßlüften). Die Kippstellung ist dagegen wirkungslos und verschwendet wertvolle Heizenergie.

Kaffeemaschinen ausschalten

Kaffee- und Espressomaschinen können pro Jahr Stromkosten von bis zu 60 Euro und mehr verursachen. Auch hier heißt es: Wer Kaffeemaschinen richtig ausschaltet, anstatt sie im Stand-By-Betrieb laufen zu lassen, kann Stromkosten sparen.

Wie Sie Ihr Powermanagement unter Windows konfigurieren erfahren Sie auf der Internetseite der Deutschen Energieagentur (DENA). Hier klicken...

(Redaktion)


 


 

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