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Energieversorgung

Unternehmen sollen für Stromabschaltung bezahlt werden

Zu langsamer Ausbau des Stromnetzes lässt Stromausfälle im Winter befürchten – nun möchte der Bund als Lösung die Unternehmen dafür bezahlen, dass sie bei Engpässen temporär vom Netz gehen. Die Kosten sollen auf die Verbraucher umgelegt werden.

Das Bundeskabinett berät heute über die Verordnung zu den abschaltbaren Lasten. Wenn diese Verordnung auf den Weg gebracht wird, können große Stromverbraucher Geld erhalten, wenn sie bei Engpässen zeitweise von der Versorgung abgeschaltet werden. Die Vergütung soll maximal 20.000 Euro pro Jahr und Megawatt betragen und über eine Internetplattform ausgeschrieben werden.

Ähnliche Strukturen soll es bereits in anderen europäischen Ländern geben. Damit die Verordnung noch in diesem Winter in Kraft tritt, muss sie noch im Dezember den Bundestag passieren.

Die Kosten über die Netzentgelte sollen die Verbraucher tragen. Für die Haushalte würde sich eine Belastung von jeweils ein bis zwei Euro pro Jahr ergeben. Diese Regelung halten die Befürworter für billiger als den Netzausbau.

(Redaktion)


 


 

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