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  • 07.03.2016, 08:41 Uhr
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  • Berlin
ERNÄHRUNGSWIRTSCHAFT

Gesunde Ernährung ist ein Job-Motor - auch in der Hauptstadt

Der Mensch ist, was er isst. Deshalb versuchen auch immer mehr Berufstätige, sich möglichst gesund zu ernähren oder in der Branche sein Geld zu verdienen: .Jeder zehnte Erwerbstätige arbeitet für die Ernährungswirtschaft, laut aktueller Zahlen der Ernährungswirtschaft

Die deutsche Ernährungswirtschaft sichert Wohlstand, Wachstum und Beschäftigung, heißt es zum Tag der gesunden Ernährung: Vegan ist das neue Bio, der Markt wächst rasant. Vor allem in Berlin, wo die Pflanzennahrung auch zu einem gewissen Lifestyle gehört. Aber auch in Sachen Bioläden sind die Hauptstädter ganz weit vorne - und liegen insgesamt im bundwesweiten Lieblings-Trend: gesunde Ernährung und gesundes Essen.

Aktuellen Zahlen der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), des Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) und weiteren Branchenverbänden* zufolge beschäftigt die Lebensmittelbranche in den Bereichen Landwirtschaft, Agrargroßhandel, Ernährungsindustrie, Lebensmittelgroß- und Lebensmitteleinzelhandel, Lebensmittelhandwerk sowie dem Gastgewerbe in knapp 707.000 Betrieben fast fünf Millionen Menschen. Damit hat sich die Zahl der Beschäftigten innerhalb von vier Jahren um gut eine Million erhöht. „Jeder zehnte Erwerbstätige in Deutschland ist Teil der Lebensmittelkette, die alle Schritte von der Urproduktion bis zum Verkauf umfasst. Auf jeder einzelnen Stufe wird intensiv und innovativ daran gearbeitet, dass sich heute 170.000 Produkte in den Regalen des Handels finden. Hohe Qualitätsstandards und Produktsicherheit haben dabei stets oberste Priorität. Diese Leistung von fünf Millionen Beschäftigten gilt es zu würdigen“, so Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer von BVE und BLL. Mit 240.000 engagierten Auszubildenden wird darüber hinaus erfolgreich in die Zukunft investiert.

Weiterhin sind deutsche Lebensmittel auch international gefragter denn je. Mit knapp 68 Milliarden Euro hat die deutsche Lebensmittelbranche 2014 Agrar- und Ernährungsgüter in einem Umfang exportiert wie nie zuvor und damit jeden dritten Euro im Ausland verdient. „Das Exportgeschäft sichert Wachstum und Beschäftigung und damit die Zukunft der Ernährungswirtschaft“, erklärt Christoph Minhoff. Rund 80 Prozent der deutschen Lebensmittelexporte werden innerhalb der Europäischen Union abgesetzt. Zu den größten Absatzmärkten außerhalb der EU zählen die Schweiz, die USA, Russland und China. Die Exportschlager sind Fleischerzeugnisse, Milchprodukte, Süßwaren und Getränke.

Den Flyer „Unsere Lebensmittelwirtschaft“ mit allen Zahlen von der BLL kann man  hier herunterladen.

*Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) Deutscher Bauernverband (DBV), Deutscher Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA), Deutschen Fleischer-Verband (DFV), Deutschen Konditorenbund (DKB), Handelsverband Deutschland (HDE) und Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks

 Tipps zum Tag der gesunden Ernährung am 07. März von der BLL

Wer sich gesund ernähren will, sollte vor allen Dingen darauf achten, sich ausgewogen zu ernähren und möglichst bunt und abwechslungsreich essen. „Das sind vor allem dann Getreideprodukte und Kartoffeln, Obst und Gemüse sowie Getränke, also Wasser, ungesüßte Tees und Fruchtschorlen. Aber natürlich auch Milch und Milchprodukte, Fleisch, Wurst, Fisch und Eier. Das gehört alles auf den Speiseplan. Und wer seine Mahlzeiten aus diesen Lebensmitteln zusammenstellt und das möglichst vielfältig wählt, der wird auch mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt", sagt der die Ernährungswissenschaftlerin Manon Struck-Pacyna vom Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde und erklärt, was noch wichtig ist: “ Man muss nicht immer alles selber kochen - man kennt das ja: viele haben wenig Zeit, um selber zu kochen - sondern man kann ja zum Beispiel auch frische und verarbeitete Lebensmittel wunderbar miteinander kombinieren, zum Beispiel den fertigen Pizzateig mit frischem Gemüse belegen. Und was natürlich auch noch wichtig ist, dass man zwischendurch auch mal Süßes essen darf. Dabei muss man nur beachten, dass man für sich das richtige Maß findet." Dazu einfach täglich ein bisschen mehr bewegen, also öfter mal statt des Aufzugs die Treppe nehmen, dann hält man auch sein Gewicht.

Weitere Informationen und Tipps rund ums Thema "Gesunde Ernährung" findet man im Netz unter www.BLL.de.

(Redaktion)


 

 

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