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Euro-Krise

Alba leidet unter Nachfragerückgang an den Rohstoffmärkten

Das Entsorgungs- und Recyclingunternehmen Alba SE vermeldet aus den letzten neun Monaten deutliche Umsatz- und Gewinneinbußen. Den beiden Geschäftsführern, Axel und Eric Schweitzer, zufolge sei die Ursache für die Verluste in der Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa zu sehen.

Die Alba SE ist eine Tochterfirma der Berliner Alba Group. Den mit Abstand größten Geschäftsbereich der Alba SE bildet das Stahl- und Metallrecycling. Der starke Nachfragerückgang auf den Rohstoffmärkten – in Spanien und Italien brach der Stahlmarkt um satte zwölf Prozent ein – sei der Grund für das schlechte Abschneiden der Alba SE in den letzten neun Monaten.

Von 1,37 Milliarden im Vorjahr auf 1,27 Milliarden Euro ist der Umsatz im Segment Stahl- und Metallrecycling zurückgegangen. Insgesamt sinkt der Gewinn vor Steuern von 33,5 Millionen auf knapp 26 Millionen Euro. Der Umsatz geht von 1,74 auf 1,52 Milliarden Euro zurück. In vielen europäischen Ländern werde deutlich weniger produziert, erklärt Axel Schweitzer, woraufhin man sich bei der Alba SE auf einen weiteren Rückgang der Rohstoffnachfrage einstelle.

Den Kurs der Alba- Aktie beeinträchtigt das allerdings kaum. Das Papier des Recyclingunternehmens notiert mit zuletzt 64,55 Euro etwa auf konstantem Niveau. Mit dem diesjährigen Kursverlauf können die Alba-Aktionäre durchaus zufrieden sein. Den Jahrestiefstand von 50,39 Euro konnte das Papier erfolgreich hinter sich lassen.

(Norman Schönfeld)


 


 

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