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  • 15.01.2018, 13:06 Uhr
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EVENT / PRESSEBALL BERLIN

Es ist besser falsch zu tanzen, als gar nicht: beim Berliner Presseball tanzt der Mittelstand und der Bär steppt

Der 117. Berliner Presseball hat unter neuer Leitung im Maritim Hotel seinen zweiten Auftritt gefeiert - zum ersten Mal mit dem BVMW. Zahlreiche Prominenz aus Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und auch Medienvertreter kamen.

Der mitternächtliche Auftritt der Gruppe Bonnie M. war mit seiner schönen Show ein Höhepunkt des 117. Berliner Presseballs im Maritim Hotel. Nach der letztjährigen Premiere unter neuer Führung gab es auch in der diesjährigen Nacht zu Sonntag mit 1600 Gästen eine gelungene neue Version der altehrwürdigen Tradition: auf der Gästeliste standen Imamin Seyran Ates, Gregor Gysi, Rallye-Fahrerin Heidi Hetzer, der Chef der Senatskanzlei, Björn Böhning, Isa und Andreas von Hardenberg, Fußballer Jean-Marie Pfaff, Designerin Nanna Kuckkuck, Produzent Jack White,  Polizeipräsident Klaus Kandt, Medienexperte Jo Gröbel, Maren Gilzer und auch Society-Urgestein und österreichischer Unternehmer Lugner  saßen im Festsaal während des satirischen Jahresrückblicks zur Eröffnung. Aber auch viele russische Gäste und einige schillernde Persönlichkeiten wie Transvestiten und Bourlesque Tänzer machten das Event zu einem “typisch“ hauptstädtischen Abend, wo nicht alles perfekt ablief, dafür mit Herz und Schnauze.

In diesem Jahr zu ersten Mal mit dem BVMW: Motto "Mittelstandsball" Mittelstand Media Award

Die neuen Gastgeber Mario Koss und Melanie Simond bekamen viel Lob. Und auch der Mario Ohoven, Mittelstandspräsident des BVMW war mit dem diesjährigen Presseball und der Kooperation äußerst zufrieden. Die feierliche Verleihung des Deutschen Mittelstand Media Award fand erstmals im Rahmen des Deutschen Mittelstandsballs statt. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) hat den Deutschen Mittelstand Media Award 2017 dem Münchner Journalisten und Verleger Dr. Wolfram Weimer zuerkannt. Mittelstandspräsident Mario Ohoven würdigte die herausragende journalistische Arbeit des Preisträgers. "Mit Dr. Wolfram Weimer ehren wir einen renommierten Journalisten und erfolgreichen mittelständischen Unternehmer. Er ist der perfekte Preisträger für den Deutschen Mittelstand Media Award." Dr. Weimer ist Publizist und Verleger zugleich. Er war 2000 bis 2002 Chefredakteur der Welt und der Berliner Morgenpost, von 2004 bis 2010 des von ihm gegründeten Politikmagazins Cicero und bis 2011 des Nachrichtenmagazins Focus. Im Jahr 2012 gründete er die Weimer Media Group (u.a. Börse am Sonntag, The European, WirtschaftsKurier). 

BVMW-Präsident Mario Ohoven verlieh mit einer - wie gewohnt peppigen Rede - den Deutschen Mittelstand Media Award an Wolfram Weimer. Dieser antwortete mit einem Playdoyer über Medien, Mittelsand und auch das eigene Verlegertum. „Die Ehre ist in Wahrheit nur eine Poesie der Tat“, sagte er und nahm die Gelegenheit wahr, auf die Gefahren des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes, das noch vor der politischen Sommerpause verabschiedet wurde, zu warnen. Es führe zu voreiligen Zensuren der Netz-Betreiber und Portalanbieter, gefährde die freie Meinungsäußerung und müsse damit konsequent und sofort zurückgenommen werden, forderte er unter Applaus. 

Viele zusätzliche Lounge & Areabereiche sowie eine Diskothek mit aufwendiger Lichtinstallation luden zum Tanzen, Probieren & Genießen ein.  Der gute Einfall, dem Ball mehr Gewicht zu geben, wurde auch in diesem Jahr fortgesetzt . Walter Kohl war als Ehrenredner eingeladen und nutzte dies für einen Friedensappell. Was von seinen Eltern nach ihrem Tod geblieben ist, sei die Arbeit für Frieden und Freiheit. Diese solle man unbedingt weiterführen, bittet er. 

Nach Buffet und Tanz mit einem Salonorchester, kam zum Höhepunkt um Mitternacht dann die Band Boney M. mit Sängerin Liz Mitchell. Die abschließende Tombola mit vielen attraktiven Preisen und für den guten Zweck rundeten den Abend an und hielten die Gäste bis zum Schluß weit nach Mitternacht in guter Laune: der Berliner Presseball ist auf dem Parkett zurück und kann sich wieder durchaus mit den anderen großen gesellschaftlichen Ereignissen messen. Und egal, was Kritiker nun sagen - der Presseball Berlin beweist mit dem Mittelstand zusammen und seinem party- und tanzwütigem Publikums-Mix der Mittelschicht: es ist besser, fasch zu tanzen als gar nicht!

(Redaktion)


 

 

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