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  • 13.08.2016, 13:52 Uhr
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  • Berlin
EVENTS / KULTUR

Hier steppt der Bär: Start des Festivals 'Tanz im August'

Das Festival "Tanz im August" für zeitgenössischen Tanz und Performance ist das größte Treffen des Tanztheaters.

Das 28. Internationale Festival wurde am vergangenen Freitag, 12. August 2016, mit drei Produktionen im HAU Hebbel am Ufer eröffnet. Insgesamt sind 26 Produktionen, rund 65 Vorstellungen mit mehr als 150 KünstlerInnen des zeitgenössischen Tanzes aus über 14 Ländern an 8 Veranstaltungsorten in ganz Berlin zu sehen.

Noch bis zum 4. September können die Besucher von "Tanz im August" bei zahlreichen Welt- und Deutschlandpremieren aktuelle Tendenzen im zeitgenössischen Tanz entdecken. Daneben bringen Publikumsgespräche, Filme, Partys und die neue "Bibliothek im August" Künstler, Fachleute und Publikum zusammen. 

Tanz im August 2016

Das Festival wird 2016 erneut von Virve Sutinen programmiert, die unter anderem in New York Performance Studies studierte und viele Jahre führende Tanzinstitutionen in Helsinki und Stockholm leitete. Virve Sutinen steht für unterschiedlichste Künstlergenerationen und Ästhetiken, für Humor und Experimentierfreude. Neben großen Kompanien präsentiert sie Newcomern und eine Reihe von Berlin-Debüts. In diesem Jahr wird der Fokus auf zeitgenössische Klassiker und neue Arbeiten von internationalen und Berliner Choreografen und Choreografinen gesetzt. Intimität und Kollektivität sowie die Erfahrung von Zugehörigkeit und Ausgrenzung sind Themen, um die sich die Positionen der 24 Künstler drehen.

Tanz im August 2016: Highlights

Mit der Deutschlandpremiere von "Mdlsx" überschreitet die Schauspielerin Silvia Calderoni Geschlechtergrenzen und nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise zum eigenen Ich, abseits von Definitionen und Kategorien. Das Theaterkollektiv Peeping Tom ist erstmals in Berlin zu sehen und präsentiert mit "32 rue Vandenbranden" eine isolierte Trailerparkgemeinschaft. Jaamil Olawale Kosokos Performance "#negrophobia" feiert im Rahmen von "Tanz im August" Europapremiere. Sie erzählt seine persönliche Geschichte von Verlust, Schmerz und Entkommen: Kosoko reagiert durch Hinterfragen der Identität afroamerikanischer Männer auf den gewaltsamen Tod seiner Bruders.

Bibliothek im August

Vertiefend zu den Arbeiten finden in der neuen "Bibliothek im August" im Hebbel am Ufer 2 Diskussionsrunden statt, die Raum für eine kritische Reflexion bieten sollen. Die Bibliothek stellt von den Künstlern des Festivals ausgewählte Bücher bereit und bietet zudem die Möglichkeit, sich rund um das Thema Tanz zu informieren.

Tanz im August 2016,  August bis 04. September 2016, Hebbel am UferHaus der Berliner FestspieleSchaubühne und weitere Veranstaltungsorte

Programm: www.tanzimaugust.de 

(Redaktion)


 

 

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