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Mindestlöhne in Berlin

Fachgemeinschaft Bau fordert Senkung des Mindestlohns in Berlin

Die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg (FG Bau) fordert die Senkung des Mindestlohns für die Baubranche in Berlin auf das Niveau ostdeutscher Bundesländer. Für Betriebe mit Sitz im Land Berlin sei die von den Spitzenverbänden und damit auch vom lokalen Bauindustrieverband verantwortete Erhöhung der Mindestlöhne im Jahr 2008 auf 12,70 Euro pro Stunde «katastrophal», sagte FG-Bau-Präsident Kaspar-Dietrich Freymuth am Dienstag in Berlin.

Für die neuen Bundesländer hatten sich die Tarifparteien auf einen Mindestlohn für «erfahrene Hilfskräfte» (Mindestlohn II) in Höhe von 9,80 Euro geeinigt. Rechne man auf den in Berlin um 2,90 Euro höheren Satz noch die anfallenden Nebenkosten hinzu, dann sei die Arbeitsstunde eines Betriebes aus der Bundeshauptstadt um bis zu neun Euro teurer als die in Brandenburg, erklärte Freymuth. Die Wettbewerbsfähigkeit von mittelständischen Bauunternehmen aus Berlin im Umland sei damit «mehr als nur eingeschränkt».

Eine von der FG Bau durchgeführte Umfrage bei mehr als 10 000 Firmen in den ostdeutschen Bundesländern hat den Angaben zufolge ergeben, dass rund 80 Prozent aller Betriebe einen Mindestlohn für die Baubranche in Deutschland befürworten. Mit der Einschränkung, dass dieser allerdings einheitlich im gesamten Bundesgebiet gelten müsste. «Mehrheitsfähig ist ein einheitlicher Mindestlohn auf der Basis des Mindestlohns in den neuen Ländern», sagte der FG-Bau-Chef.

(Redaktion)


 


 

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