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  • 06.04.2017, 10:30 Uhr
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FINANZEN / BANKING

WebID: Online-Transaktionen leicht gemacht

Auf dem Sektor des modernen Banking- und Finanzmanagements findet zurzeit ein entscheidender Paradigmenwechsel statt. Intelligente Apps ermöglichen diese unkomplizierte Verwaltung der Finanzen.

So wird das alltägliche Banking von morgen mit einer einfachen Online-Bestellung eines Buches über Amazon vergleichbar sein. Das entspricht dem Wunsch des Kunden nach einer sicheren und unkomplizierten Usability; er möchte orts- und zeitunabhängig seine Finanzen bequem und sicher managen und ein Konto z.B. während einer Bahnfahrt eröffnen können.

Frank Stefan Jorga und Thomas Fürst von WebID klären darüber auf:

Online-Identifikation ist Schlüssel zu hohen Nutzungsquoten

Um den Nutzern größtmöglichen Komfort bieten zu können, arbeitet man bei WebID stets an neuen innovativen Digitallösungen. Wir haben uns darauf spezialisiert, Verfahren von der Altersprüfung bis zum Online-Vertragsabschluss auf QES-Basis (Qualifizierte Elektronische Signatur) besonders für eCommerce-orientierte Branchen anzubieten. Mit der von uns entwickelten Technologie wurden somit vielfältige Veränderungen und Trends in unterschiedlichen Segmenten gerade auf dem deutschen Markt eingeleitet, die dem Verbraucher das Leben erleichtern und in der Zukunft unersetzbar sein werden. Vor allem Banken, Kreditkartenfirmen, Versicherungsgesellschaften, Telekommunikationsunternehmen und Vergleichsportale zählen zu unseren Kunden, denn viele vorausschauende Institute haben die Vorteile und Nutzerfreundlichkeit von Digitallösungen wie etwa der Video-Identifizierung erkannt. So kann heute schon ein Nutzer selbst im ländlichen Indien ohne den beschwerlichen Weg zur nächsten Bank problemlos via App ein Konto eröffnen.                                                                                                                               

Die Verbreitung des WebID-Video-Legitimationsverfahrens steigt dabei von Tag zu Tag. Die erste Bank ist im Mai 2014 live gegangen. Mittlerweile nutzen ca. 90% aller relevanten, größeren Banken oder Bankgruppen ein solches Verfahren. Regionalinstitute liegen noch ein wenig zurück. Die Versicherungsgesellschaften ziehen aktuell nach, so dass wir auch in dieser Branche eine Abdeckung von 80-90% bis Ende 2018 erwarten.

Die Nutzungsquote ist von Geschäftskunde zu Geschäftskunde sehr unterschiedlich. Die Nutzungsquote steigt kontinuierlich, da die Endkunden über ihre positiven Erfahrungen berichten und das Produkt immer ausgereifter durch die längere Expertise geworden ist. Im Idealfall ist aktuell eine Nutzungsquote von 70% möglich. WebID geht davon aus, dass sich diese Quote bis Ende 2018 auf 85% steigern wird.

Kernaufgabe moderner FinTechs: Förderung der Digitalisierung bei Banken

Die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft ist ein wahreres Mammutprojekt, und es zeigt sich, dass die „digitale Revolution“ des Alltags keineswegs abgeschlossen ist. Vielmehr ist sie in einem stetigen Entwicklungsprozess. Gerade im Bereich Video-Ident werden immer weitere Innovationen auf dem Markt erprobt. FinTech-Unternehmen dürfen dabei keineswegs als Konkurrenz zu klassischen Banken- und Finanzinstituten gesehen werden, sondern vielmehr als deren Partner. Wir wollen mit unserer Technologie den Fortschritt der Finanzindustrie anfeuern und Synergien schaffen. Das funktioniert dann, wenn die Banken sich den benutzerfreundlichen Zahlungssystemen, Antragsprozessen und innovativen Konzepten öffnen und für den Fortschritt der Digitalisierung des Finanzalltages die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen.  

Regulierung im Markt steigt 

Betrachtet man den Gesamtmarkt für Personenidentifikationen, wird klar, dass die Regulierung zunimmt und die Anforderungen an die Qualität der Verifizierungsverfahren stetig steigt. Das in diesen Zusammenhang erwähnenswerte neue Rundschreiben 4/2016 (GW) wurde von der BaFin ausgesetzt.

Insoweit gibt das alte Rundschreiben 1/2014 (GW) fort, das durch die Erfindungen von WebID damals zustande gekommen ist. WebID hat das Video-Legitimationsverfahren erfunden, verfügt seit 31.01.2014 über die ausdrückliche Erlaubnis des Bundesfinanzministeriums und nennt entsprechende Patente sein Eigen. WebID erfüllt alle Standards aus dem alten und sogar auch aus dem neuen (ausgesetzten) Rundschreiben. Es wird ein weiteres, neues Rundschreiben im Verlauf des Jahres 2017 geben. WebID begrüßt verschärfte und detailliertere Anforderungen an das Video-Legitimationsverfahren, da es zwischenzeitlich Marktteilnehmer gibt oder gab, die nicht alle erforderlichen Sicherheitsanforderungen erfüllen. Mehr Informationen auf WebID  Solutions GmbH.

Gastartikel von Frank S. Jorga und Franz Thomas Fürst, Geschäftsführer WebID Solutions GmbH.


(Redaktion)


 

 

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