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  • 25.01.2017, 16:53 Uhr
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FINANZEN / BVR

BVR lobte den soliden Arbeitsmarkt als entscheidende Grundlage für ein inklusives Wachstum

Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) begrüßt in ihrem Jahreswirtschaftsbericht, dass die Früchte des Wirtschaftswachstums in Deutschland möglichst allen Bevölkerungsgruppen und allen Regionen zugutekommen sollen.

Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) begrüßt das Ziel der Bundesregierung in ihrem Jahreswirtschaftsbericht, dass die Früchte des Wirtschaftswachstums in Deutschland möglichst allen Bevölkerungsgruppen und allen Regionen zugutekommen sollen. BVR-Präsident Uwe Fröhlich: "Der solide Arbeitsmarkt ist in Deutschland Garant für eine breite Teilhabe der Bevölkerung am Wirtschaftswachstum."

"Deutschland gehört zu den wenigen fortgeschrittenen Volkswirtschaften, in denen die Einkommensungleichheit in den vergangenen Jahren nicht zugenommen hat. Das liegt vor allem an der guten Beschäftigungsentwicklung. Es ist eine zentrale Herausforderung für die Wirtschaftspolitik in den kommenden Legislaturperioden, die vorhandenen Beschäftigungspotentiale noch besser zu nutzen." Hierfür müsse vor allem ein spürbarer Anstieg der Sozialbeiträge vermieden werden, der im Zuge der fortschreitenden demografischen Alterung drohe.

Als realistisch bezeichnet der BVR die Wachstumseinschätzung der Bundesregierung für das Jahr 2017 von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr nach 1,9 Prozent 2016. Der BVR prognostiziert für 2017 ein Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent. Der Rückgang des Wirtschaftswachstums sei überwiegend auf die geringere Anzahl an Arbeitstagen in diesem Jahr zurückzuführen. Die konjunkturelle Dynamik werde sich nur wenig ändern. Der Konsum bleibe auch in diesem Jahr der Motor des Aufschwungs, das Wachstum der Unternehmensinvestitionen verlaufe demgegenüber nur verhalten. Von der Außenwirtschaft werde ebenfalls höchstens ein geringer Wachstumsimpuls ausgehen.

Ein Unsicherheitsfaktor liegt allerdings in der Zukunft der transatlantischen Handelsbeziehungen. Fröhlich: "Handelsbeschränkungen wären auf Dauer für beide Seiten von großem Nachteil. Die internationale Arbeitsteilung hat in den vergangenen Jahrzehnten sowohl in den USA als auch in Deutschland einen erheblichen Beitrag zum wirtschaftlichen Wohlstand geleistet."

Mehr Informationen hier beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken – BVR im Internet: www.bvr.de

(Redaktion)


 

 

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