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  • 26.10.2017, 12:25 Uhr
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FINANZEN / GESUNDHEIT

Der 90-Dollar-Zahnersatz: Zahnfee verteilt jährlich ein Vermögen

Zahnfee steht vor internationaler Karriere

Die Zahnfee entwickelt sich zu einem globalen Trend. Für Irland und Spanien wurden Tarife von durchschnittlich 4,38 Euro ermittelt, für England 3,75 Pfund (4,20 Euro), japanische Kinder streichen 525 Yen (3,92 Euro) pro Milchzahn ein, brasilianische 14 Reais (3,73 Euro). International hat die Zahnfee jedoch Verstärkung von Verwandten. In Argentinien und Schweden etwa ist die Zaubermaus im Einsatz, die auch in Kolumbien und Südafrika bekannt ist, Elfen sind am Werk oder die Zahnratte auf den Philippinen. Für Deutschland liegen keine Zahlen vor, der Bekanntheitsgrad der Zahnfee unter den Kindern ist jedoch enorm.

Was Erwachsene bei Zahnverlust tun können

Für Erwachsene hingegen gibt es verlässliche Zahlen: In Deutschland werden Jahr für Jahr ca. 13 Millionen Zähne gezogen, die ersetzt werden müssen. “Leider ist die Zahnfee dann nicht mehr zuständig”, so Rüdger Rubbert, Gründer des Berliner Dental-Unternehmen NDI AG. “Wir sind nicht bei Milchzähnen tätig, können jedoch in allen anderen Fällen helfen, in denen Zähne minimalinvasiv ersetzt werden sollen. Die Zähne, die wir anhand eines 3-D-Röntgenscans anfertigen, sind exakte Kopien des zu ersetzenden Zahns. Das Bohren in den Kieferknochen entfällt somit. Die Titanwurzel, die spaltfrei mit einem Keramikaufbau verbunden ist, passt genau ins freie Zahnfach des Patienten”, ergänzt der gelernte Werkzeugmacher und Maschinenbauer.

Während die Zahnfee noch niemals bei ihrem Werk beobachtet werden konnte, ist das bei der NDI AG durchaus möglich. Wie ein Zahn-Replikat entsteht und wie es eingesetzt wird, sehen Sie hier: https://youtu.be/qV7hS78Fu4Y

Über NDI AG: Die NDI AG ist das einzige Unternehmen der Welt, das mittels 3D-Röntgen-Scan einen defekten Zahn, der entfernt werden muss, samt Wurzel nachbilden kann und als Medizinprodukt anbietet. Das Replicate System wird mit einem zertifizierten Produktionsverfahren in Berlin hergestellt, die NDI AG verfügt über 19 Patente bzw. Patentanmeldungen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Berlin und unterhält in Dallas, Texas, mit der NDI Inc. eine amerikanische Tochterfirma. Die Serien-Gründer Rüdger Rubbert und Lea Ellermeier arbeiten schon das dritte Mal zusammen; 2007 konnten sie ihr Dentaltechnologie-Unternehmen Lingualcare, Inc. mit Sitz in Texas erfolgreich an den Technologiekonzern 3M verkaufen. Im Jahr 2009 hat die NDI AG, die derzeit 14 Mitarbeiter beschäftigt, den operativen Betrieb aufgenommen.

(Redaktion)


 

 

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