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Flughafen BER

Zusätzliches Baubudget bewilligt

BER-Aufsichtsratsklausur: 250 Millionen Euro zusätzliches Baubudget zur Fertigstellung des Flughafens Berlin Brandenburg bewilligt. Bekannter finanzieller Rahmen von 1,2 Milliarden Euro bleibt bestehen. Gestiegene Passagier-Zahlen in Schönefeld und Tegel auch im November.

Der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat in seiner Klausursitzung am vergangenen Freitag 250 Millionen Euro zusätzliches Baubudget für die Fertigstellung des Flughafens Berlin Brandenburg bewilligt. Der zusätzliche Kapitalbedarf der Flughafengesellschaft bleibt jedoch aufgrund von Umschichtungen im Budget innerhalb des bekannten Rahmens von 1,2 Milliarden Euro.

Erörtert wurde auf der Sitzung auch der aktuelle Stand beim Notifizierungsverfahren für den zusätzlichen Kapitalbedarf bei der Europäischen Kommission in Brüssel. Prof. Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafengesellschaft: „Die Unterlagen liegen der Kommission vor. Wir rechnen in wenigen Wochen mit einer Entscheidung.“

Schwarz berichtete zudem über die jüngsten Verkehrszahlen an den Flughäfen Schönefeld und Tegel, die im November ein Passagier-Plus von knapp fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnen konnten. „Voraussichtlich“, so Schwarz, „werden wir in diesem Jahr erstmals die Zahl von 25 Millionen Passagieren pro Jahr überspringen“.

Am Vormittag hatte Technikchef Horst Amann die Aufsichtsratsmitglieder durchs Terminal geführt und über den aktuellen Stand der Arbeiten informiert. Zum gegenwärtigen Stand arbeiten rund 300 Personen auf der Baustelle, vorrangig an den Problemstellen Kabeltrassen und Brandschutzanlage. Amann: „Ich hätte mir gewünscht, dass wir schon mehr Bauarbeiten sehen, aber wir sind im Plan.“ Eine Reihe von Kabeltrassenabschnitten, so Amann, seien aufgeräumt, ebenso erste Rauchabschlüsse an den ebenenwechselnden Förderbändern eingebaut. Amann berichtete zudem, dass eine Serie von voraussichtlich rund 30 Realtests, sogenannten Heißgasrauchversuchen, angelaufen sei. Damit will die Flughafengesellschaft bis Ende Februar 2013 die Funktionstüchtigkeit der Entrauchungsanlage nachweisen.

(Pressestelle Flughafen Berlin Brandenburg GmbH)

(Redaktion)


 


 

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