Sie sind hier: Startseite Berlin Aktuell
Weitere Artikel
Streiks im öffentlichen Dienst

Frank Stöhr kündigt Streiks im öffentlichen Dienst an

Der Verhandlungsführer der ddb tarifunion, Frank Stöhr, hat vor Beginn der zweiten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst eine konkrete Offerte der Arbeitgeber gefordert. "Ein echtes Verhandlungsangebot vorzulegen, ist auch eine Frage des Respekts", sagte Stöhr.

Die Beschäftigten der Länder bestünden auf Anerkennung ihrer Leistung und auf einer angemessenen Einkommensentwicklung. Ansonsten müssten sie streiken. "Wenn unsere Argumente am Verhandlungstisch nicht überzeugen, tut es vielleicht der Protest der Betroffenen", kündigte er an.

Die Tarifverhandlungen für die rund 700 000 Beschäftigten der Bundesländer außer Hessen und Berlin sollten am Montagvormittag in Potsdam in die zweite Runde gehen. Die Gewerkschaften fordern eine Lohnerhöhung von acht Prozent, mindestens aber 200 Euro mehr pro Monat. Die Auszubildenden im öffentlichen Dienst sollen 120 Euro pro Monat mehr bekommen. Als Laufzeit werden zwölf Monate angestrebt.

Die Arbeitgeber haben diese Forderung bereits zurückgewiesen, bei der ersten Runde am vergangenen Montag aber noch kein Angebot vorgelegt. Der Tarifvertrag ist bereits am 31. Dezember 2008 ausgelaufen. Im März 2008 waren für die 1,2 Millionen kommunalen und Bundesbeschäftigten für 2008 und 2009 Lohnzuwächse von acht Prozent vereinbart worden.

(Redaktion)


 


 

Tarife
Öffentlicher Dienst
Frank Stöhr
Streiks

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Tarife" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: