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  • 05.10.2015, 16:05 Uhr
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FRAUENFÖRDERUNG

Berlin ist ein attraktiver Standort für Frauen in Führungspositionen

Mit der Kampagne „Unternehmen mit Frauen an die Spitze!“ haben die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen sowie die IHK Berlin im Frühjahr 2012 ein Zeichen gesetzt. Nun haben Arbeitssenatorin Dilek Kolat und IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder auf einer Veranstaltung mit 150 Gästen Bilanz gezogen.

Zahlreiche Berliner Unternehmen unterstützen die Kampagne und haben die gemeinsame Erklärung unterzeichnet, die zum Inhalt hat, die Position von Frauen als Führungskräfte zu stärken. Unter dem Titel „In Führung gehen – Spitzenfrauen finden, binden und entwickeln“ haben am heutigen Montag im Ludwig Erhard Haus Vertreter aus Politik und Wirtschaft zusammen mit 150 anwesenden Gästen diskutiert. Ausgangspunkt dafür war der Rückblick auf die Erkenntnisse der gemeinsamen Kampagne der IHK Berlin und der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen „Unternehmen mit Frauen an die Spitze“ in den letzten drei Jahren. In Podiumsdiskussionen und Impulsvorträgen stellten dazu zahlreiche Berliner Führungsfrauen das Engagement ihrer Unternehmen vor. Der Erfahrungsaustausch reichte dabei vom global agierenden Pharmakonzern bis zum kiezverwurzelten Sanitätshaus. 

Die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen Dilek Kolat dazu: „Ich freue mich, dass unsere Kampagne ‘Unternehmen mit Frauen an die Spitze‘ so viel Interesse durch Berliner Unternehmen erfährt. Die Best-Practice-Beispiele von Berliner Unternehmen während der Kampagne haben überzeugend und eindrucksvoll gezeigt, wie eine moderne Unternehmenskultur und innovative Instrumente zu mehr Familienfreundlichkeit und mehr Frauen in Führungspositionen beitragen können. Inzwischen lernen Unternehmen von Unternehmen. Es ist ein schöner Erfolg, wenn wir nun die Kampagne in ein dauerhaftes Netzwerk von Berliner Unternehmen überführen. Ich lade alle Unternehmen ein, sich unserem Unternehmensnetzwerk anzuschließen -  egal ob als  Vorbildunternehmen oder Unternehmen, das sich dem Thema Gleichstellung neu annähern möchte.“ 

IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder sieht in Berlin einen Top-Standort für Frauen in Führungspositionen: „Wir haben in den letzten Jahren viele positive Beispiele gesehen, aber auch selbstkritisch diskutiert. Die Unternehmen, die heute stark auf weibliches Führungspersonal setzen, haben in der Regel auch eine optimale Position im Wettbewerb um Fachkräfte. Diese Erkenntnis setzt sich immer weiter durch. Mit einer optimalen Infrastruktur zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, einer global vernetzten Wirtschaft und der offenen Berliner Unternehmenskultur kann die Hauptstadt zum Top-Standort für Frauen in Führungspositionen werden.“ 

Mit der Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung „Frauen an die Spitze!“ im März 2012 haben sich Arbeitssenatorin Dilek Kolat und IHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer dazu bekannt, die Förderung von Frauen in Führungspositionen in Berliner Betrieben stärker in das Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Mittlerweile haben 76 Unternehmen die Erklärung unterzeichnet und sich dadurch öffentlich zum Thema bekannt. In Veranstaltungen, Workshops und Netzwerktreffen wurde kontinuierlich der Austausch zwischen den Betrieben ermöglicht. Handlungsempfehlungen, eindrucksvolle Beispiele und Porträts von Berliner Frauen in Führung wurden fortlaufend auf der Plattform der Kampagne www.frauen-an-die-spitze.berlin veröffentlicht. Die Kampagne wird nun in eine Netzwerkinitiative überführt, die bestehende Angebote Berliner Frauennetzwerke bündeln und sichtbarer machen will.

(Redaktion)


 

 

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