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  • 10.05.2017, 11:22 Uhr
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GESUNDHEIT

Aufklärungs-Kampagne: Me at my best - „Ich mach mein Ding, trotz Parkinson“

Eine Kampagne startet durch – Betroffen sind Millionen Menschen weltweit. Auch in Deutschland wurde daher der Welt-Parkinson-Tag 2017 zur Aufklärung genutzt.

Um Millionen von Menschen, die weltweit mit Parkinson leben, zu unterstützen und zu inspirieren, startete Bial zum Welt-Parkinson-Tag eine bewegende Kampagne, die zeigt, dass man als Betroffener ein normales Leben führen und alltägliche Aufgaben meistern kann.

Freiberufler und insbesondere Mittelständler möchten oder müssen gerne bis über die Norm-Rentenzeit arbeiten. Dies ist, bei mittlerweile recht lang zu erwartender Lebenszeit und guter Gesundheitsversorung, auch gut möglich. Doch gibt es gesundheitliche Gefahren und Erkrankungen, die einem einen Strich durch die Lebensplanung im Alter machen können.  Die Parkinson-Krankheit gehört dazu, betroffen können sogar „Jüngere“ sein, wie der bekannte Schauspieler Michael J. Fox, der schon lange mit dieser Erkrankung kämpft: Man stelle sich vor, man kann seinen eigenen Körper nicht kontrollieren. Im Kopf ist alles so, wie immer; aber es scheint, als hätte ihr Gehirn vergessen, wie es Ihrem Körper sagen kann, wie er so alltägliche Dinge wie das Schuhebinden oder das Zähneputzen machen soll.

So fühlt es sich an, mit Parkinson zu leben. Eine wahre Herausforderung für die 10 Millionen Menschen weltweit, bei denen Parkinson diagnostiziert wurde. Parkinson ist eine fortschreitende, neurodegenerative Krankheit – eine Erkrankung, die Nervenzellen im Gehirn befällt. Für die Betroffenen und ihre Familien bedeutet Parkinson aber viel mehr als nur physische Symptome: Sie bedeutet auch den Verlust ihrer Unabhängigkeit.

Um das Bewusstsein zu schärfen und Parkinsonerkrankten dabei zu helfen, ihr Selbstwertgefühl nicht zu verlieren, wurden Menschen mit Parkinson eingeladen, aktiv bei einem Video mitzuwirken, das sie von ihrer besten Seite zeigt. Es ging darum, zu veranschaulichen, was sie können, und nicht darum, was sie nicht können: Hemden zuknöpfen, sich schminken, Schuhe schnüren oder gar tanzen und Gitarre spielen. Einfache, alltägliche Aufgaben, unterlegt mit einer zuversichtlich klingenden Musik, die speziell für diese Kampagne komponiert wurde.

António Portela, Hauptgeschäftsführer von BIAL, erklärt den positiven Ton der Kampagne: „Parkinson kann das Leben von Menschen grundlegend verändern, aber es ist wichtig, dass sie ihr Selbstwertgefühl nicht verlieren. Deshalb wollten wir den negativen Bildern von Menschen mit Parkinson entgegentreten und allen zeigen, was sie wirklich können. Hoffentlich können wir die Millionen Menschen, die mit Parkinson leben, unterstützen und inspirieren, damit sie sich selbst nie aufgeben und würdevoll durchs Leben gehen können. BIAL will das Leben von Menschen, die an Parkinson leiden, verbessern, sei es auch nur in kleinen Schritten.

Die Kampagne wurde offiziell im April im Rahmen des Welt-Parkinson-Tages ins Leben gerufen und ist auf den Social-Media-Kanälen der European Parkinson's Disease Association (EPDA), den sozialen Medien von BIAL und auf der BIAL-Webseite zu finden. Link zum Video: https://youtu.be/i5U2W5iiHl0 .

Hintergrundinformationen zu Parkinson
Parkinson ist eine neurodegenerative, chronisch fortschreitende Krankheit, die sich durch einen massiven Verlust des Neurotransmitters Dopamin kennzeichnet, der durch den Abbau bestimmter Neuronen im Gehirn verursacht wird. Epidemiologische Befunde deuten auf eine komplexe Wechselwirkung zwischen einer genetischen Anfälligkeit und Umweltfaktoren hin. Die ersten Symptome treten normalerweise ab dem 50. Lebensjahr auf (das durchschnittliche Alter bei der tatsächlichen Diagnose liegt bei etwa 60 Jahren). Schätzungsweise erkranken 300 von 100 000 Menschen an Parkinson. Ab einem Alter von 55 bis 60 Jahren steigt die Häufigkeit auf 1 von 100. Laut der European Parkinson‘s Disease Association, der europäischen Parkinson-Organisation, leiden derzeit schätzungsweise 1,2 Millionen Menschen in der Europäischen Union und ungefähr 260 000 Menschen in Deutschland an der Parkinson-Krankheit. Die Diagnose von Parkinson erfolgt über die klinische Beobachtung. Normalerweise zeigen sich bei den Patienten einige der drei Hauptsymptome Ruhe-Tremor, Rigor und Bradykinesie. Weitere häufige Anzeichen für die Parkinson-Krankheit sind verminderte Stabilität beim Aufrechthalten des Körpers, ein maskenhafter Gesichtsausdruck, verringertes Augenzwinkern, eine gebeugte Körperhaltung und verringertes Mitschwingen der Arme. Die Krankheit führt zu einer progressiven Behinderung der Betroffenen, die erfahren müssen, wie ihr alltägliches Leben eingeschränkt wird. Weitere Informationen auf BIAL unter www.bial.com.

(Redaktion)


 

 

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