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  • 11.10.2017, 11:59 Uhr
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  • Berlin
GIRLSDAY 2017

Funkturm Berlin in pink: Berlinkampagne MINT und Plan International mit Beleuchtungsaktion für Rechte von Mädchen

In Deutschland wird es wieder pink. Mit ihrer Aktion macht die Kinderhilfsorganisation Plan International Deutschland zum Welt-Mädchentag am 11. Oktober auf die fehlende Gleichberechtigung von Mädchen und jungen Frauen weltweit aufmerksam.

In zahlreichen Städten in ganz Deutschland werden wieder bekannte Gebäude und Wahrzeichen in einem kräftigen Pink leuchten. Auf Initiative der Ehrenamtlichen von Plan International strahlen dieses Jahr beispielsweise der Funkturm in Berlin, die Sankt-Petri-Kirche in Hamburg, das Holstentor in Lübeck, der Münster in Ulm und das Karlstor in München sowie viele weitere exponierte Stätten pink und werden damit zu leuchtenden Zeichen für die Belange von Mädchen. Weltweit gehen 130 Millionen Mädchen nicht zur Schule und haben so kaum eine Chance, ihre Rechte wahrzunehmen und ein Leben ohne Armut zu führen.

"Das ist ein starkes Signal für die Bildung und Gleichberechtigung von Mädchen und jungen Frauen auf dieser Welt", sagt Maike Röttger, Geschäftsführerin von Plan International Deutschland. "Wir freuen uns sehr, dass wir mit dieser Beleuchtungsaktion zum Welt-Mädchentag auf eine solch große Resonanz stoßen und dass so viele Städte und Gemeinden zusammen mit uns ein Zeichen für die Stärkung von Mädchen setzen. Unser besonderer Dank gilt unseren lokalen und ehrenamtlichen Aktionsgruppen: Es ist unglaublich beeindruckend, was sie in ihren Heimatstädten auf die Beine gestellt haben, um den Welt-Mädchentag noch bekannter zu machen."

Parallel zu der Beleuchtungsaktion am Welt-Mädchentag übernehmen Mädchen weltweit für einen Tag Führungspositionen in Politik und Gesellschaft und verschaffen sich in diesen Schlüsselrollen Gehör für ihre Belange. Mit über 500 sogenannten Takeover-Aktionen in mehr als 60 Ländern macht Plan International darauf aufmerksam, dass die meisten Mädchen und Frauen noch nicht gleichberechtigt sind. So teilte beispielsweise Kanadas Ministerpräsident Justin Trudeau sein Büro für einen Tag mit einer jungen Kanadierin. In Uganda übernahm ein Mädchen die Rolle des Polizeichefs. In der Schweiz gibt Zürichs Bürgermeister sein Amt an ein Mädchen ab und auf den Philippinen übernehmen zwei Mädchen die Rolle des Präsidenten und des Vizepräsidenten.

Die Vereinten Nationen (UN) riefen auf Initiative von Plan International den Welt-Mädchentag aus. Mit der Bewegung Because I am a Girl will Plan International eine Welt gestalten, die Ungerechtigkeit beendet, die Mädchen wertschätzt und ihre Rechte fördert. Seit 2012 setzt die Kinderhilfsorganisation mit der Farbe Pink ein Zeichen zum Welt-Mädchentag und hat diese neu besetzt: Das kräftige Pink der Because I am Girl-Bewegung hat eine starke Signalkraft und vermittelt Lebensfreude und Zuversicht - genau das, was benachteiligte Mädchen und junge Frauen motivieren kann, für sich und ihre Rechte einzustehen.

Zum Welt-Mädchentag am 11. Oktober 2017 werden in Deutschland in fast 30 Städten rund 50 bekannte Gebäude, Wahrzeichen und Denkmäler in einem kräftigen Pink leuchten. In vielen der beteiligten Städte finden außerdem Veranstaltungen zum Welt-Mädchentag statt, begleitend dazu informieren die ehrenamtlichen Plan-Aktionsgruppen vor Ort über die Arbeit von Plan International.

Im Osten: das Berliner Büro von Plan International Deutschland, das Büro der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der Funkturm in Berlin, die Seebrücke in Sellin auf Rügen, der Rote Turm und das Stadthaus in Halle, das Gromke Hörzentrum in Leipzig, sowie der Katharinenturm und die Handwerkskammer in Magdeburg

Girls‘ Day tut Berlin gut!

(Viel zu ) Langsam aber sicher wird klar: Junge Frauen sind auch in MINT-Berufen goldrichtig! Janine, Samira und Yasmin beweisen es. Durch ihre Teilnahme am Girls‘ Day haben sie den Weg in einen technischen Beruf bzw. Studium gefunden. Sie sind bereits Mechatronikerin oder werden IT-Systemelektronikerin und Ingenieurin für Elektrotechnik. Und vor allem: Sie sind mit viel Interesse und Spaß dabei. Berlin zeigt ihre Gesichter im Rahmen der Berliner Plakatkampagne, um das Berufswahlspektrum von jungen Frauen stärker zu öffnen. Rollenvorbilder machen Mut, den Blick über den Tellerrand zu wagen und ungewohnte Wege bei der Berufs- und Studienwahl zu gehen.

(Redaktion)


 

 

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