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  • 28.03.2015, 09:13 Uhr
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Grimme Preis 2015

Verleihung des 51. Grimme Preises – Berliner Produktionen und rbb mit dabei

Der Grimme-Preis gehört zu den wichtigsten Fernsehpreisen Deutschlands. Ausgezeichnet werden Sendungen, die die Möglichkeiten des Mediums Fernsehen auf hervorragende Weise nutzen und innovative sowie qualitative Anstöße geben. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) gehört zu den Preisträgern.

Durch die Preisverleihungsgala im Marler Stadttheater am gestrigen Abend führte der Moderator Jörg Thadeusz. Für die musikalische Gestaltung des Abends sorgte der Pianist und Entertainer Mark Scheibe. Insgesamt wurden in drei Kategorien zwölf Grimme-Preise vergeben sowie die Besondere Ehrung des Deutschen Volkshochschulverbandes (DVV) und der Sonderpreis Kultur des Landes NRW. Dieser geht in diesem Jahr an die Filmemacher Peter Göltenboth und Anna Piltz für Buch und Regie des ZDF/3sat-Dokumentarfilms "Ab 18! - 10 Wochen Sommer". 3sat zeigt den Preisträgerfilm direkt im Anschluss an die Gala um 0.05 Uhr.

rbb-Dokumentation erhält Grimme-Preis

Der rbb kann sich in diesem Jahr über zwei Grimme-Preise freuen: Die Dokumentation "Nach Wriezen" erhielt einen Preis in der Kategorie "Information und Kultur". Den ebenfalls ausgezeichneten Spielfilm "Bornholmer Straße" hat der rbb koproduziert. Die Filmchefin des Senders, Cooky Ziesche, wurde zudem für das Buch zu einem Spielfilm mit Corinna Harfouch geehrt.

Der Dokumentarfilm "Nach Wriezen" wird in diesem Jahr mit dem Grimme-Preis in der Kategorie "Information und Kultur" ausgezeichnet. Das gab die Jury des renommierten Fernsehpreises am Mittwoch bekannt. Die Fernsehdokumentation hatte ihre Premiere im November 2014 im Fernsehen des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb).

Daniel Abma, Dokumentarfilmer und Student der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, begleitet in seinem Film die drei straffällig gewordenen Jugendlichen Jano, Imo, und Marcel am Tag ihrer Entlassung aus der JVA Wriezen (Brandenburg) und über die folgenden drei Jahre. Die drei jungen Protagonisten sind auf den ersten Blick sehr unterschiedlich, aber alle drei bewegen die gleichen Fragen: Wie geht es weiter? Arbeitsstelle? Wohnung? Freundin? Schon der Tag der Entlassung gestaltet sich ganz unterschiedlich.

Über die Auszeichnung sagte Abma dem rbb: "Für uns als junge Filmemacher ist das das größte Geschenk, das man bekommen kann. Es ist eine Bestätigung für die Themen, mit denen wir uns beschäftigen, aber auch für die Art, wie wir Filme machen."

Er hoffe, dass sein Film zum Nachdenken anregt", sagte Abma weiter, "auch dass über das Justizsystem nachgedacht wird: Wie kann man die Jugendlichen schon in der JVA auf ihre Entlassung vorbereiten? Ich habe den Eindruck, dass man da noch mehr machen kann."

"Ich freue mich für den jungen Dokumentarfilmer Daniel Abma und unsere Redaktion, die von der Qualität des Films überzeugt war", sagte rbb-Programmdirektorin Claudia Nothelle. "Dokumentarfilme aus Berlin und Brandenburg gehören zum Markenkern unseres Programms. Als rbb pflegen wir seit langem eine intensive Zusammenarbeit mit den Filmhochschulen der Region Berlin-Brandenburg. Der Preis zeigt: Das Engagement zahlt sich aus – für alle." (Quelle: news aktuell und rbb / Presse)

Mediakitty

(Redaktion)


 

 

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