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Großflughafen

Ein leistungsfähiger Flughafen BER muss her

Die UVB befürwortet die Einrichtung einer Task Force und fordert zudem die Ergänzung des BER-Aufsichtsrates um weitere Fachleute.

Die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB) erklärte heute anlässlich der morgen stattfindenden Aufsichtsratssitzung der Flughafengesellschaft, dass die Hauptstadtregion einen leistungs- und funktionsfähigen Flughafen BER als entscheidenden Standortfaktor für die Wirtschaft dringender denn je braucht. Der Luftverkehr in Berlin und Brandenburg hat sich in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdreifacht und befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Im vergangenen Jahr ist erneut eine Rekordmarke mit mehr als 25 Millionen Passagieren erreicht worden.

UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck forderte eine belastbare Bestandsaufnahme und fundierte Bewertung des Baufortschrittes am Flughafen BER: „Dies ist auch die entscheidende Voraussetzung für einen neuen Eröffnungstermin. Alle Gesellschafter müssen jetzt an einem Strang ziehen. Die Kommunikation zwischen den Akteuren, die aus Sicht der Wirtschaft bisher nicht ausreichend funktioniert hat, muss außerdem nach innen und außen deutlich verbessert werden.“

Der Flughafen BER ist das wichtigste Wirtschafts- und Infrastrukturprojekt Ostdeutschlands. Die UVB begrüßt deshalb nach der erneuten Verschiebung der Eröffnung ausdrücklich die Einrichtung eines BER-Krisenstabes unter der Führung von Rainer Bretschneider: „Als Staatssekretär hat sich Herr Bretschneider im brandenburgischen Infrastrukturministerium um den Flughafen BER verdient gemacht und ist deshalb genau die richtige Personalentscheidung für die Task Force. Der Aufsichtsrat muss darüber hinaus nun um Fachleute ergänzt werden, die sich bereits in großen Bauvorhaben erfolgreich bewährt haben,“ erklärte Christian Amsinck.

Der UVB-Hauptgeschäftsführer sagte abschließend, dass der Flughafen Tegel bis zur Eröffnung des BER so aufgestellt sein muss, dass der gesamte Flugverkehr auch qualitativ erfolgreich abgewickelt werden kann. Hierfür seien Investitionen, aber auch weiter flexible Regelungen in den Randzeiten erforderlich. „Außerdem sind für die Unternehmen, denen durch die Verzögerung der BER-Eröffnung weitere Kosten entstehen, individuelle Lösungen erforderlich. Die UVB erwartet deshalb von der Flughafengesellschaft, dass unverzüglich entsprechende Gespräche geführt werden.“

(Frank Hufnagel/UVB)


 


 

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