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Gründerszene

Wenige Startups schaffen den Sprung zum Erfolg

Die Euphorie in der deutschen Startup-Szene scheint ungebrochen. Dabei schaffen nur die wenigsten Jungunternehmen den Durchbruch zum Erfolg. Viele Startups scheitern an internen Problemen im Team. Oft fehlt es jedoch auch an einer wettbewerbsfähigen, innovativen Geschäftsidee.

Die Startup -Szene in Deutschland boomt. Und ganz besonders in Berlin suchen mehr und mehr junge Unternehmer ihr Glück in der Selbstständigkeit mit dem eigenen innovativen Projekt. Doch längst nicht allen gelingt der Durchbruch. Zahlreiche Startups bleiben in ihren Kinderschuhen stecken und scheitern an den verschiedensten Herausforderungen. Nicht nur dass es eine wettbewerbsfähige Idee braucht, um wirklich Fuß zu fassen, entsprechendes Know-How und ein starkes Team sind grundlegend für den Erfolg.

Der Misserfolg von Startups ist in den meisten Fällen insbesondere auf Probleme im Team zurückzuführen. So scheitern knapp 70 Prozent der Neugründungen aufgrund von Unstimmigkeiten im eigenen Kollektiv, erklärt Christoph Räthke, Leiter der Berlin Startup Academy, dem Tagesspiegel. Missverständnisse, eine fehlerhafte Kommunikation und unterschiedliche Zielvorstellungen führen schnell zu Ungereimtheiten und stellen die Gründerteams schnell auf die Zerreißprobe.

Wettbewerbsfähige Geschäftsidee ist essentiell

Inzwischen gibt es zahlreiche Angebote und Förderprogramme, die unter anderem Unterstützung anbieten, die internen Probleme frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig aus der Welt zu schaffen. Auch die Berlin Startup Academy will junge Unternehmen in der Frühphase unterstützen und hat seit Herbst 2012 die ersten Gründer unter seine Fittiche genommen. Fünf Monate dauert die Ausbildung an der Academy, während der die Jungunternehmer in Seminaren geschult werden und darüber hinaus Beratung von Experten bekommen sowie wichtige Kontakte knüpfen können.

Ein talentiertes und professionelles Team ist nur ein Standpfeiler erfolgreicher Startups. Essentiell ist und bleibt die Idee, die verwirklicht werden soll. Christoph Räthke hätte bereits oft beobachten können, dass überaus gute Gründerteams ihre Zeit an schlechten, unausgereiften Geschäftsideen verschwenden. Probleme würden zwar erkannt und teilweise auch gelöst; deren Bedeutung sei allerdings angesichts der großen und schnell-lebigen Konkurrenz zu gering. Gerade Internet-Startups haben es hier schwer.

Dass nur die wenigsten Startups erfolgreich werden, weiß auch Gründerszene-Kenner Alexander Hüsing, Chefredakteur beim Online-Magazin deutsche-startups.de. Seiner Erfahrung nach schaffen es höchstens fünf von zehn Neugründungen sich am Markt zu halten. Davon gelinge lediglich einem Startup tatsächlich der Durchbruch zum großen Erfolg.

(Redaktion)


 


 

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