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  • 15.11.2016, 15:31 Uhr
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  • Berlin
HANDWERK / EHRUNG

Handwerkskammer und IHK ehren 655 neue Meisterinnen und Meister in einem Festakt im Berliner Hotel Maritim

Handwerkskammer und IHK Berlin haben soeben Berlins neuen Meister-Jahrgang geehrt. An dem Festakt im Hotel Maritim in Tiergarten nahmen rund 1.200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft teil.

Insgesamt haben in diesem Jahr 655 Meisterinnen und Meister ihre Meisterprüfung bestanden: 442 Handwerkerinnen und Handwerker aus 25 Handwerksberufen sowie 213 Absolventinnen und Absolventen aus elf Industrie- und Gewerbeberufen wurden geehrt. Stellvertretend für ihre Kolleginnen und Kollegen wurden die besten Meisterinnen und Meister ausgezeichnet.

Handwerkskammer-Präsident Stephan Schwarz und IHK-Präsidentin Dr. Beatrice Kramm betonten im Rahmen der Feierlichkeiten den hohen Stellenwert des Meisterbriefs für die berufliche Zukunft. „Wir haben in diesem Jahr so viele Jungmeisterinnen und Jungmeister wie noch nie. Ich denke, das spricht eine deutliche Sprache und zeigt, dass der Meisterbrief höher im Kurs steht als je zuvor. Immer mehr junge Menschen entscheiden sich für eine Karriere, die auf der dualen Ausbildung aufbaut. Der Meisterabschluss braucht sich nicht hinter einem Studienabschluss zu verstecken. Darüber hinaus verbessert der Meisterbrief nicht nur die Arbeitsplatzchancen, er ist auch ein Türöffner – beispielsweise in die Selbstständigkeit“, so Präsident Schwarz.

Festrednerin war Brigitte Zypries, Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie. Die Staatssekretärin gratulierte den Absolventen: „Die Berliner Jungmeisterinnen und Jungmeister haben ihr Können und ihre Kreativität unter Beweis gestellt. Sie haben eine Spitzenqualifikation für die deutsche Wirtschaft erworben. Das ist ein Meilenstein in der beruflichen und persönlichen Entwicklung jeder und jedes Einzelnen, zu dem ich herzlich gratuliere. Deutschland ist wirtschaftlich stark. Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiter im Aufschwung. Deshalb stehen den Berliner Jungmeisterinnen und Jungmeistern mindestens zwei Wege offen: Die Karriere im Betrieb oder der Schritt in die berufliche Selbständigkeit. Bei einer Gründung hilft sowohl das Bundeswirtschaftsministerium als auch die beiden Berliner Kammern, denn Gründungen sind das Lebenselixier unserer sozialen Marktwirtschaft.“


Handwerkskammer-Präsident Stephan Schwarz und IHK-Präsidentin Dr. Beatrice Kramm betonten im Rahmen der Feierlichkeiten den hohen Stellenwert des Meisterbriefs für die berufliche Zukunft.

Meister und Meisterinnen in Zahlen
Meisterzahlen nach wie vor hoch

Der Meisterbrief ist nach wie vor attraktiv: Die Zahl der neuen Meisterinnen und Meister im Handwerk ist mit 442 Abschlüssen im Vergleich zum Jahr 2015 noch einmal gestiegen (Vorjahr 426). Im IHK-Bereich stieg die Zahl der neuen Meisterinnen und Meister auf 212 (Vorjahr 167).

Selbstständigkeit steht hoch im Kurs

Viele der Neu-Meisterinnen und -Meister im Handwerk wagen den Sprung in die berufliche Selbstständigkeit – und das in immer kürzerer Zeit: Etliche der neuen Meisterinnen und Meister befinden sich gerade in der Vorbereitung zur Existenzgründung oder geben an, mittelfristig ein eigenes Unternehmen aufbauen zu wollen.

Aktiv in der Ausbildung

Ob selbstständig oder in Anstellung: Berlins neue Meisterinnen und Meister setzen sich beispielhaft für die Ausbildung ein. Zunehmend nutzen sie die Meisterausbildung auch als Aufstiegsmöglichkeit in einem Betrieb, um sich als Ausbilder um den Fachkräftenachwuchs zu kümmern.

Top-Meisterberufe

Die meisten Handwerks-Meisterprüfungen (107) wurden bei den Kraftfahrzeugtechnikern abgelegt, auf den Plätzen zwei und drei liegen die Friseure (54) sowie die Installateure und Heizungsbauer (48). Im IHK-Bereich legten die meisten Absolventen die Prüfung zum geprüften Industriemeister Metall (54) ab, gefolgt von den Logistikmeistern (28) und den Industriemeistern Elektrotechnik (25).

Viele Frauen legen die Meisterprüfung ab

Frauen in Handwerks-Meisterberufen haben in den vergangenen zwölf Monaten großen Ehrgeiz bewiesen: Insgesamt 97 Frauen legten die Meisterprüfung ab, das entspricht einem Anteil von rund 22 Prozent. Im IHK-Bereich gab es 30 Absolventinnen, das entspricht einem Anteil von rund 14 Prozent. Bei den Meisterinnen ganz vorn in der Beliebtheitsskala liegt der Friseurberuf: 49 Frauen legten in diesem Beruf erfolgreich ihre Meisterprüfung ab, mehr als in jedem anderen Meisterberuf.       

Mehr Informationen zum Berliner Handwerk auf https://www.hwk-berlin.de  

(Redaktion)


 

 

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