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Wirtschaft / Stadtentwicklung

Neue Pläne für den HansaHof an der Spree

Letzte Woche diskutierten Stadtratsmitglieder und die Hilfswerk-Siedlung GmbH (HWS) - das große Berliner Wohnungsverwaltungsunternehmen und Käufer des HansaHofs - offziell über die Zukunft des Geländes.

Der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Ordnung Spallek und die Hilfswerk-Siedlung GmbH (HWS) haben am 9. Mai 2012 zum Werkstattgespräch eingeladen. Zum Thema „Der nordwestliche Tiergarten im Fokus der Innenstadtentwicklung am Beispiel der Bachstraße 1-2“ diskutierten Vertreter verschiedener Interessengruppen die Leitlinien für das städtebauliche Bebauungskonzept für das 8.140 m² große Grundstück, auf dem die HWS den HansaHof an der Spree entwickeln möchte.

Die HWS erwarb das Gelände mit dem ehemaligen Konsistoriums der EKBO in der Bachstraße 1-2 2009. Im Jahr 2012 wurde der Abriss des Gebäudes abgeschlossen. Schon vor und während des Abrisses gab es intensive Gespräche zur Weiterentwicklung des Geländes. Um einen Konsens mit allen Interessensgruppen zu erreichen, wurde bereits ein Gutachterverfahren zur Überprüfung des städtebaulichen Konzepts angeboten.

Zur abendlichen Veranstaltung fanden sich Gäste folgender Vertretergruppen ein:
Bauherr Hilfswerk-Siedlung GmbH (u. a. Geschäftsführer Jörn von der Lieth, Aufsichtsratsmitglied Jens Krause, Kooperationspartner Patrick Reich von caleus capital investors gmbh, Architekt Tobias Nöfer);
Bezirksamt Mitte von Berlin (u. a. Bezirksstadtrat Carsten Spallek, Kristina Laduch); Vertreter der Fraktionen CDU, SPD, Die Grünen;
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Werner Arndt);
Vertreter des Bürgervereins Hansaviertel und der Nachbarschaft;
sowie Vertreter weiterer Interessensgruppen wie z.B. der Akademie der Künste und des Rates für Stadtentwicklung.

Moderator Prof. Michael Braum von der Bundesstiftung Baukultur begrüßte den weit gefassten Teilnehmerkreis und stellte klar, dass die Diskussion der Klarheit aller Teilnehmer dient. Ziel sei es, die Eckdaten für die weitere Entwicklung zu formulieren.

Dr. Ursula Flecken war als städtebauliche Expertin geladen und erläuterte zunächst neutral den Ist-Zustand des Geländes, die Erreichbarkeit, die Bedeutung in der Stadtlage und die Vor- und Nachteile der verschiedenen Bautypologien. Jörn von der Lieth von der HWS stellte anschließend das Konzept vor, welches im wesentlichen die Bebauung mit Wohnraum für verschiedene Nutzergruppen vorsieht.

Prof. Braum eröffnete die Diskussion. Die verschiedenen Standpunkte zu den Nutzungsformen und den Bautypen wurden erörtert. Es gab einen Konsens darüber, dass die herausragende Lage des HansaHof an der Spree belebt werden muss. Die Attraktivität des nahen Hansaviertels muss gewahrt und gesteigert werden. Der HWS ist eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität durch Schaffung neuer, flexibler und vielfältiger Wohnungen für breite Bevölkerungsschichten sehr wichtig. Als alteingesessenes Berliner Immobilienunternehmen weist die HWS hohe Kompetenz in diesem Bereich aus. Die HWS zeigte sich offen für eine Prüfung alternativer städtebaulicher Konzepte. Gemeinsam mit dem Bezirksstadtrat Carsten Spallek wurde die Aufgabenstellung für ein städtebauliches Gutachterverfahren formuliert.

Im Ergebnis zeigte sich, dass durchaus weiterer Gesprächsbedarf besteht. Es wurde beschlossen, die Diskussion in Kürze fortzusetzen und die weiteren Planungsschritte festzulegen.

Die HWS ist ein Unternehmen der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und verwaltet rund 8.000 Wohnungen aus eigenem und fremdem Bestand in Berlin. Dazu kommen verschiedene Immobilien in Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Seit 2009 zählt auch ein eigener Forst zum Bestand. Als leistungsfähiges, modernes Unternehmen verbinden wir langjährige Erfahrung und immobilienwirtschaftliche Kompetenz in Verantwortung für die Zukunft mit der Verpflichtung zu sozialer Gerechtigkeit. Mehr Informationen zur HWS finden Sie unter www.hws-berlin.de

(Pressestelle Bezirk Mitte)


 


 

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